Fußball

Das erste Bundesligator von Sturm-Youngster Hödl half auch Rapid

Der große Sieger zum Start in die Frühjahrssaison war sicher die Wiener Austria, die durch den unerwarteten 2:0-Sieg in Salzburg den Kontakt zur Spitze hielt, damit drei Punkte Vorsprung auf Platz sieben hat. Den belegt Ried nach dem unglücklichen 0:1 (0:0) in einem wirklich ergebnisarmen Spiel bei Sturm Graz. Wichtig für den Meister, dass der in der 76. Minute eingewechselte Youngster Jacob Hödl zehn Minuten später aus 17 Metern für das goldene Tor sorgte. Seinen Schuss fälschte Rieds Joker, der 2o jährige Evan Eghosa Aisowieren, bei seinem Debüt unglücklich und unhaltbar für Tormann Andreas Leitner ab. Dadurch hat Sturm fünf Punkte Vorsprung auf Ried, das sollte reichen. Für den 19 jährigen Hödl war es nach der Grundausbildung beim Bundesheer sein erster Treffer in der Bundesliga, den er mit einem Salto feierte. Der Jubel um Hödl (Bild) war groß. Trainer Fabio Ingolitsch reagierte auf das Cupdesaster in Altach mit sechs Umstellungen. Aber das änderte nichts an dem Eindruck, dass der Kader im Vergleich zur letzten Saison schwächer wurde. Von den Winter-Zugängen begannen Innenverteidiger Paul Koller, Jusuf Gazibegovic und der Schweizer Ryan Fosso, den Hödl ersetzte. Der half mit seinem Tor auch Rapid. Denn ohne Sturm-Sieg wäre Rapid auf Platz sieben geblieben, nicht Sechster.

Wolfsberg kam auch nicht näher an Rapid ran, blieb mit dem 2:2 (1:1) gegen GAK Achter. Es war aber ein gewonnener Punkt, da Wolfsberg ab der 12. Minute mit einem Mann weniger spielte. Wieder ein früher Ausschluss wie im Cupviertelfinale gegen Red Bull Salzburg, aber zum Unterschied von dem war die rote Karte für Marco Sulzner nach einem Tritt gegen GAK-Debütant Mathias Olesen korrekt. GAK ging zweimal durch den Franzosen Ramiz Harakate in Führung, Wolfsberg glich zweimal aus. Knapp vor er Pause durch David Atanga, knapp vor Schluss durch den für ihn eingewechselten Erik Kojzek. „Wir hätten mit drei Toren Unterschied gewinnen müssen“, ärgerte sich GAK-Traier Ferdinand Feldhofer.

Da Rapid, Ried und Wolfsberg Punkte liegen ließen, hat Altach nach dem 1:0 (1:0) gegen Schlusslicht Blau Weiß Linz Chancen, unter die ersten sechs zu kommen. Der Einstand von Trainer Ognen Zajic ist gelungen: Zwei Heimspiele, zwei Heimsiege, durch den ersten zum ersten Mal im Cupsemifinale. Das Goldtor fiel nach einer Eckballvariante, für die Co-Trainer Atdhe Nuhiu zuständig ist, durch Linksverteidiger Mohamed Quedraogo. Die Variante wurde bei der Sky-Übertragung des 2:0 von Manchester United gegen Tottenham „entdeckt“. Erst nach der gelb-roten Karte für den Torschützen kam Altach im Finish noch ins Wackeln. Nächste Runde gastiert Altach in Hartberg, kann mit einem Sieg die Steirer einholen.

Foto: Gepa Admiral.

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