Fußball

Nach drei Spielen ohne Sieg kann David Alaba nur via Live-Stream zur „Brunogala“ kommen

Bereits zum 25. Mal veranstaltet Montag die Vereinigung der österreichischen Fußballer unter dem Dach der „youunion“-Gewerkschaft ihr Fest, die Brunogala, in der die Spieler des Jahres geehrt werden. Diesmal in der Wiener Stadthalle, wie gewohnt unter der künstlerischen Leitung von Gregor Seberg. Im TV direkt übertragen von ORF Sport + und Puls 24. Es gibt zehn Kategorien und fünf Sonderpreise. Nicht unter der Live-Zuschauern werden Österreichs Teamfußballer sein. Obwohl wegen der Corona-Situation für sie  ein Zugang und ein Bereich geschaffen wurde, bei dem sie mit niemandem in Kontakt gekommen wären.  Aber letzte  Woche kam die Absage. Die Spieler bleiben vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Färöer und Dänemark in der von der UEFA befohlenen „Blase“, die in Wien das Hotel Kempinski ist. Böse Zungen vermuten andere Motive für die Absage. In die Stadthalle kommen ÖFB-Präsident Leo Windtner in der vorletzten Woche seiner Ära sowie sein designierter Nachfolger Gerhard Milletich.

Der Fußballer des Jahres wird mit dem „Bruno“ ausgezeichnet. Benannt ist die Auszeichnung nach dem legendäre,  viel zu früh verstorbenen Bruno Pezzey. Der erste Sieger hieß 1997 Rene Wagner, damals Torjäger von Rapid. Im Laufe des Jahre folgten unter anderem Ivica Vastic, der grün-weiße Fußballgott Steffen Hofmann, Marc Janko, Zlatko Junuzovic, Jakob Jantscher oder Philipp Hosiner. Er war 2013 als Meister und Schützenkönig mit der Austria der letzte Sieger, der nicht von Red Bull Salzburg kam. Seit 2014 hießen die Kevin Kampl, zweimal Jonathan Soriano, Andreas Ulmer, Veton Berisha, Munas Dabbur und Erling Haaland. Diesmal wäre es keine Überraschung, wenn für das Jahr 2020 der von Salzburg nach England zu Leicester gewechselte Torjäger und Schützenkönig Patson Daka ausgezeichnet wird. Die anderen zwei Kandidaten: Tirols ehemaliger Torjäger Baden Fredriksen (der Däne spielt jetzt in Holland unter Ex-Austria-Trainer Thomas Letsch bei Vitesse Arnheim) und Rapids Ercan Kara.

Als Trainer des Jahre sind Jesse Marsch wegen Double mit Salzburg und Qualifikation für die Champions League, Christian Ilzer nach dem Aufschwung mit Sturm Graz und Thomas Silberberger, der WSG Tirol sensationell in die Meisterrunde brachte, die drei Kandidaten. Die Teamfußballer, die zur Wahl standen?  Bei den Legionären des Jahres  David Alaba, der Sonntag mit Real Madrid in Barcelona gegen Espanyol 1:2 verlor, bei seiner ersten Niederlage in der La Liga mit Real linker Verteidiger spielte, jetzt schon drei Spiele ohne Sieg ist (0:0 gegen Villarreal, jeweils 1:2 gegen Sheriff Tiraspol und Espanyol), Christoph Baumgartner und der derzeit rekonvaleszente Sala Kalajdzic. Bei den Torhütern ist es LASK-Kapitän Alexander Schlager in Konkurrenz zu Austrias Patrick Pentz und Salzburgs Ex-Keeper Cican Stankovic, bei den Aufsteigern des Jahres Yusuf Demir, jetzt schon beim FC Barcelona. Sollte Alaba gewählt werden, wird er wohl via Livestream aus dem Kempinski in die Stadthalle geschaltet werden (Bild oben). Bei solchen Aktionen hat Alaba schon jahrelange Erfahrung.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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