Fußball

Der Enkel von Branko Elsner als Hoffnung für Ex-Salzburger Kameri in Krakau

Vor drei Jahren feierte der 18 jährige Dijon Kameri beim FC Salzburg sein Champions League-Debüt gegen AC Milan. Aber die Karriere entwickelte sich nicht so, wie es alle wollten und hofften. Auch wegen acht Verletzungen zwischen 2022 und 2024. Seit Februar 2024 war er an Grasshoppers Zürich und Altach verliehen, jetzt mit 21 ist das Salzburg-Kapitel nach 25 Spielen mit drei Toren für den Mittelfeldspieler erledigt. In Polens Exstraklasa ist beim FC Cracovia in Krakau ein Neustart angesagt. Bei jenem Verein, der im Juni von Österreichs Meister Sturm Graz zwei Millionen Euro Ablöse für die 18 jährige Offensivhoffung Filip Rozga kassierte.  Helfen soll Kameri dabei ein slowenischer Trainer, dessen Name in Österreich, speziell in Tirol, sehr gut bekannt ist: Es ist Luka Elsner, der Enkel von „Professor“ Branko Elsner, der mit Wacker Innsbruck in den Siebzigerjahren Meister- und Cupsieger war, dazu auch österreichischer Teamchef. Luka Elsner, 42 Jahre alt, hat als Trainer schon einige Stationen in Frankreich (Stade Reims, Le Havre) und Belgien (Union Saint Gilloise, Standard Lüttich) hinter sich, sein Vater Marko war in der Saison 1990/91 Legionär bei Admira/Wacker, verstarb aber schon 2020 mit erst 60 Jahren.

Luka Elsner soll Cracovia, den Sechsten der letzten Saison, in die Europacupränge führen. Der Start war gut, nach zwei Siegen Tabellenführer. Noch ohne Kameri, der achtmal in Österreichs U 21-Team spielte, alle drei Partien im Frühjahr unter dem neuen Teamchef Peter Perchtold bestritt.  Sonntag soll er im Heimspiel gegen Lech Danzig  zu seinem ersten Kurzeinsatz kommen: Der Trainer hat mir gesagt, dass er mich gerne in seinem Team hätte, gab mir von Anfang an ein gutes Gefühl. Er arbeitet auch in individuellen Extra-Trainingseinheiten mit mir, weil ich mit Trainingsrückstand zu ihm kam!“ Bisher ist Kameri begeistert: „Alles sehr professionell, hochmodernes Stadion und Trainingszentrum, eine wunderschöne Stadt. Man merkt, dass der Verein unbedingt nach oben will!“

In der Schweiz bezog Gerald Scheiblehner, der Ex-Trainer von Blau Weiß Linz, im zweiten Spiel mit Grasshoppers Zürich mit 1:2 (0:1) beim Meister FC Basel die zweite Niederlage. Erstmals spielte als Bayern-Leihgabe der Kroate Lovro Zvonarek, der sich letzte Saison bei Sturm Graz nicht durchsetzen konnte.

 

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