Fußball

Der erste Rumäne in Grün-Weiß wählte als erster Rapidler die Rückennummer 97

Rapids Sportchef Fredy Bickel hat seinen Wunschkauf finalisiert, präsentierte den 21jährigen Andrei Ivan (Bild) als ersten rumänischer Legionär in der langen grün-weißen Klubgeschichte. Der fünfte Neue für die kommende Saison wartete gleich mit einem ungewöhnlichen Wunsch aufwartete: Er wählte als erster Rapidler die seltene Rückennummer 97. Weil er am 4. Jänner 1997 geboren wurde. Die soll ihm Glück bringen, das Rapid brauchen kann. Bickel ist jedenfalls überzeugt, mit Ivan für mehr Qualität in der Offensive gesorgt zu haben, weil Ivan auf allen Offensivpositionen spielen kann, sowohl zentral als auch an den Flügeln. Entweder ganz vorne in der Spitze oder dahinter. Der Sportchef betonte die wirtschaftlichen sehr guten Konditionen, zu denen Rapid Ivan von Krasnodar leihweise holte, nach einer Saison wenn gewünscht die Option auf den endgültigen Erwerb ziehen kann. Verweist auf sechs Länderspiele Ivans, auf die Tatsache, dass er bereits als 19jähriger Kapitän bei Uni Craiova und Krasnodar vor einem Jahr vier Millionen Euro Ablöse war. Er habe ins seiner Schweizer Zeit beim FC Zürich und Grasshoppers mit vier Rumänen gute Erfahrung gemacht, sich bereits vor zwei Jahren als Sportchef von Young Boys erfolglos um Ivan bemüht. Damals war auch Rapid in Person von Sportchef Andreas Müller Bickels Konkurrent, der ebenfalls nicht zum Zug kam.

Bickel kündigte vor einem Jahr auch  Veton Berisha  als grün-weißen Qualitätssteigerer an. Was sich nicht bestätigte. Vielleicht hat er bei Ivan mehr Glück, der über einen Stammplatz bei Rapid auch auf ein Comeback in Rumäniens Nationalmannschaft hofft. Nach einem schwierigen Jahr in Russland. Krasnodar belegte überraschend hinter Meister Lok Moskau, CSKA und Spartak Moskau, noch vor Zenit St. Petersburg Platz vier, erzielte in 30 Spielen 46 Tore. Aber Ivan kam nur auf sieben Einsätze. Bei der WM ist Krasnodar mit vier Spielen vertreten: Bei Schweden mit Abwehrchef Andreas Granqvist und Mittelfeldspieler Victor Claesson, bei Russland mit Yuri Gazinsky, dem ersten Torschützen bei der WM und Torjäger Fedor Smolov. Er erzielte 14 Tore, Claesson zehn. Damit belegten sie Platz zwei und drei der Schützenliste. In der scheint kein ansonst kein Krasnodar-Spieler unter den ersten 30 auf.

An Smolov  kam Ivan bei Trainer Murad Musaev nicht vorbei. Ebenso wenig am Brasilianer Wanderson, der vor einem Jahr von Österreichs Meister Red Bull Salzburg um acht Millionen Euro Ablöse zu Krasnodar kam, am Kolumbianer Ricardo Laborde, zwei anderen russischen Stürmern und einem Georgier. Das lässt den Schluss zu: Ivan muss bei Rapid Qualitäten zeigen, die in Krasnodar verborgen geblieben waren, um wirklich für mehr Qualität zu sorgen. Mit dem Rumänen ist Rapids Einkaufsprogramm in Sachen Offensive noch nicht abgeschlossen.

Foto: © SK Rapid Wien Media .

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