Fußball

Der Sohn des Eishockey-Rekordtormanns als U17-Hoffnung: Magnus Dalpiaz

Noch bevor sich Österreichs U 21 Freitag in Ried mit dem Spiel gegen Dänemark auf die EM-Qualifikation gegen Zypern vorbereitet, bevor das Nationalteam ohne David Alaba, Sasa Kalajdzic und Marko Arnautovic am Samstag in Bratislava gegen die Slowakei und Dienstag in Wien gegen die Türkei in Duellen gegen EM-Teilnehmer die Form sozusagen überprüft, wird es ab Mittwoch für die Nachwuchsteams ernst: Sowohl auf die U 17 von Martin Scherb als auch die U 19 von Oliver Lederer warten in der Eliterunde der EM-Qualifikation die spanische Herausfordereung. Die U 17 hat in Wr.Neustadt Heimvorteil, die weiteren Gegner sind Mittwoch Slowenien, Samstag Norwegen und zum Abschluss am Dienstag Spanien. Die U 19 hat in Slowenien Kosovo, Slowenien und Spanien als Gegner, muss die Gruppe gewinnen, um im Juli bei der EM in Nordirland dabei zu sein, Bei der U 17 qualifizieren sich die Gruppensieger sowie die sieben besten Gruppenzweiten für die Euro, die im Mai auf Zypern stattfindet.

Ungewohnt ist bei der U 17 in den ersten zwei Spielen die Anpfiffzeit um 12 Uhr. Irgendwie „High Noon“, wenn es gegen zwei Mannschaften geht, die Scherb auf Augenhöhe sieht. In seinem Kader fehlt der verletzte Kapitän Thomas Schandl von der Wolfsberg-Akademie,  stehen fünf Legionäre aus Deutschland, je vier Spieler aus der Akademie von Salzburg und Rapid. Und das sind bekannte Namen dabei. Magnus Dalpiaz (Bild) Verteidigerjuwel von Bayern München, ist der Sohn des Rekordtormanns von Österreichs Eishockeyteam, in dem Claus Dalpiaz, der bei Rosenheim, Feldkirch, sieben Saisonen bei Innsbruck und EC Graz spielte, auf mehr als 140 Einsätze kam, 1994 und 1998 bei Olympia dabei war. Der Sohn kann in der Abwehr auf allen Positionen eingesetzt werden, erzielte zuletzt für Bayerns U 17 beim 5:0 gegen Nürnberg zwei Tore. Der Vater von Stürmer Thierry Fidjeu-Tazameta, der von St. Pölten zu Borussia Dortmund wechselte, war früher bei Horn, Pasching und Austria Kärnten aktiv. Aus der Salzburg-Akademie kommt Ilia Ivanschitz, der Sohn des ehemaligen Teamkapitäns und nunmehrigen Vienna-Sportchefs. Für ihn ist es bereits der zweite Anlauf zur Europameisterschaft,. Sein Akademietrainer ist Ex-Teamspieler Daniel Beichler, Ivanschitz erhielt bereits einen Profivertrag für Zweitligist Liefering.

Zur U19 gehören auch Spieler, die schon zu Kurzeinsätzen in der Bundesliga kamen. Etwa Furkan Dursun und Jovan Zivkovic bei Rapid, Leon Grgic bei Sturm Graz oder Luca Pazourek bei der Wiener Austria. Schalke-Legionär Tristan Osmani spielte bereits einmal in der U 21, war auch beim letzten Perspektivlehrgang von Ralf Rangnick dabei.

Foto: FC Bayern München.

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