Fußball

Der Stöger-Beton hielt: Nach 0:1 sehr stolz über Aufstieg in Play-offs! Dragovic gescheitert

Die erste Niederlage in der Qualifikation zur Champions League tat Peter Stöger nicht besonders weh. Denn durch das 0:1 (0:1) im Eden-Stadion bei Slavia Prag schaffte er mit Ferencvaros Budapest den Aufstieg in die Play-offs. Und damit spielt er mit Ungarns Meister auf jeden Fall in der Gruppenphase der Europa League, wenn es nicht gelingt, Young Boys Bern in zwei Spielen zu bezwingen. Ferencvaros lag ab der 36. Minute durch ein Tor von Lukas Masopust in Rückstand, aber danach hielt Stögers „Beton“ im 4-1-4-1-System mit Tormann Denes Dibusz (Bild oben) als sicheren Rückhalt. Auch wenn es bis zur 95. Minute eine Art Rückzuggefecht war. Zehn Schüsse auf das Tor von Ferencvaros, nur einer auf das von Slavia. Der deutsche Referee Tobias Stieler zeigte den Ferencvaros-Spielern sieben gelbe Karten. Dem bosnischen Kapitän Eldar Civic zwei, womit Ferencvaros in den letzten elf Minuten der Vorsprung mit einem Mann weniger über die Distanz brachte. „Der Aufstieg zählt in Ungarn sehr, denn alle haben Slavia Prag als Gegner auf Augenhöhe akzeptiert!“, behauptete Stöger, „heute war das Glück auf unserer Seite, aber wir sind trotzdem sehr stolz!“ Das Schussverhältnis sagt alles: Zehn auf das Tor von Ferencvaros, nur einer auf das von Slavia. Das erste Spiel gegen Young Boys Bern steigt nächsten Dienstag im Wankdorf-Stadion auf Kunstrasen. Young Boys geriet gegen Cluj rasch in Rückstand, zwei Tore in zwei Minuten durch das starke Stürmerduo drehten aber in zwei Minuten das Spiel: Kamerun-Stürmer  Nicolas Ngamaleu, früher bei Altach, gab den Assist zum Ausgleich des Franzosen Jordan Siebatcheu und erzielte das Führungstor selbst. Stögers „Spione“ in Wankdorf notierten alles genau.

Der zweite Österreicher im Play-off ist Philipp Mwene mit PSV Eindhoven. Der Verteidiger saß zum Unterschied vom Ex-Salzburger Andre Ramalho beim 1:0 in Herning gegen den FC Midtjylland aus Dänemark auf der Bank. Play-off-Gegner ist Benfica Lissabon. Gescheitert ist hingegen Aleksandar Dragovic unerwartet mit Roter Stern Belgrad. Der serbische Meister verlor nach dem 1:1 im Heimspiel in Tiraspol gegen Moldaus Meister Sheriff 0:1 (0:1). Bitter für Dragovic, der auch wegen der Chance auf die Königsklasse zu Roter Stern gewechselt war. Jetzt geht es weiter im Play-off der Europa League gegen Cluj aus Rumänien. Die weiteren Play-off-Paarungen in der Champions League am kommenden Dienstag: Red Bull Salzburg – Bröndby Kopenhagen, AS Monaco (ließ Rapids Bezwinger Sparta Prag beim 3:1 keine Chance) – Schachtjor Donezk, Sheriff Tiraspol – Dinamo Zagreb und Malmö (eliminierte im Ibrox-Park die Glasgow Rangers mit 2:1) gegen Bulgariens Meister Ludogorez Razgrad, der im Elfmeterschießen Olympiakos Piräus ausschaltete.

 

Foto: Fradi.hu.

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