Fußball

Die „Doppelpack“-Verbindung zwischen Jantscher und Weissman

48 644 Zuchauer in der ersten Runde der Bundesliga, fast die Hälfte beim Eröffnungsspiel zwischen Rapid und Red Bull Salzburg. Dank der 24.200 im Hütteldorfer Allianz Stadion gab es einen Schnitt von 8107.  Der würde das Herz von Ligavorstand Christian Ebenbaur höher schlagen lassen, sollte er auch am Ende der Saison stehen. 21 Neuerwerbungen standen in den Startformationen von elf Mannschaften. Die meisten, je vier von  Aufsteiger WSG Swarovski Tirol (Florian Buchacher, Stefan Hager, Lukas Grgic und Zlatan Dedic) sowie Hartberg (Andreas Lienhart, Christian Klem, Patrick Obermüller und Stefan Rakowitz). Die zwölfte Mannschaft konnte es sich leisten, keinen Neuen einzusetzen, obwohl sie im Sommer sechs Stützen verlor: Das war Meister Salzburg. Er brachte seine „Neuen“,  erst in der zweiten Hälfte, mit „Heimkehrer“ Hee Chan Hwang und Masaya Okugawa. Der Japaner sorgte prompt mit seinem Tor für die endgültige Entscheidung zum 2:0, spietle zuvor für Mattersburg und Holstein Kiel, aber noch nie für den Meister. So war der Treffer auch der erste einer Salzburger Neuerwerbung bei ihrem Debüt seit Fredrik Gulbrandsen vor drei Jahren gegen Sturm Graz.

Tore von Neuerwerbungen, insgesamt sechs der 17 der Startrunde, gab es auch für Wattens durch Buchacher mit seinem ersten Treffer in der Bundesliga. Bei Wacker Innsbruck war er in fünf Partien leer ausgegangen. Das Tor von Lienhart konnte Hartbergs Niederlage nicht verhindern, die Treffer von Wolfsbergs Neuen , von Shon Weismann und Joker Dogbole Niangbo, der Salzburg-Leihgabe,  sicherten den Kärntnern endlich wieder einen Startsieg und nächsten Sonntag das Spitzenspiel um Platz eins gegen Sturm. Mit dem Duell der einzigen Doppelpack-Schützen des Auftakts:  Der Israels Weissman und Sturms Routinier Jakob Jantscher (Bild oben), der wie in jungen Jahren aufspielte und mit dem Führungstor gegen St.Pölten auch spektakulär wie zu seinen Glanzzeiten traf. Was sie noch verband: Ihre Tore erinnerten an 2012. Jantscher erzielte zum ersten Mal seit 7.April 2012 wieder zwei Tore in einem Bundesligaspiel. Damals noch für Red Bull Salzburg gegen Wacker Innsbruck. Weissman ist die erste Neuerwerbung seit sieben Jahren, die bei ihrem Ligadebüt zweimal traf.  Der letzte war der Amerikaner Terrence Boyd für Rapid am 2. Juli 2012 beim 3:0 gegen Wacker Innsbruck. Was Boyd und Weissman gemeinsam haben: Beide waren Empfehlungen von Andi Herzog. Boyd vom amerikanischen Teamchefassistenten, Weissman im Frühjahr vom israelischen Teamchef.

Bemerkenswerte Treffer gelangen auch Stefan Schimandl und dem Tiroler Routinier Clemens Walch: Für das Mattersburger Talent war es sein erster in der Bundesliga beim ersten Einsatz von Beginn an, dem zweiten insgesamt. Walch traf erstmals wieder seit September 2016. Damals noch im Dress von Ried.

Foto: © SK Sturm Graz Media (GEPA).

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