Eishockey

Die jungen Wilden auf Kurs Richtung Olympia

Saisonabschluss für Österreichs Eishockeyteam ab Samstag beim „Covid 19-Turnier“ in Laibach, einer Art Ersatz-WM. Zum Auftakt wartet Veranstalter Slowenien, die weiteren Gegner sind  Polen, die Ukraine, Rumänien und zum Abschuss Frankreich. Slowenien und Frankreich stellte ein routinierteres Team als die Österreicher, die ein Durchschnittsalter von nur 24,5 Jahren haben. Teamchef  Roger Bader gibt einigen jungen Wilden die Chancen, sich für August, die Qualifikation für Olympia gegen die Slowakei in Bratislava zu empfehlen. Wenn es  ihnen gelingt, dann bekommen sie den Vorzug vor den „Rosinenpickern“, wie es der Schweizer nennt. Spieler, die in den letzten Wochen aus fadenscheinigen Gründen absagten. Da fallen ihn beim Meister KAC gleich vier ein. Die Verteidiger Steven Strogn und Clemens Unterweger, Stürmer Johannes Bischofsberger und auch Tormann David Madlener. Was ziemlich unverständlich ist, da er für die kommende Saison noch keinen Klub hat.

Bader gefällt die positive Stimmung in der Mannschaft, die Fortschritte bei den jungen Wilden, die er im intensivenTraining sieht, machen ihm Hoffnung. Vier  aus dem Kader der U 20 für die WM 2020 in Edmonton sind dabei, erstmals der von den Anaheim Mighty Ducks gedraftete 19 jährige Kärntner Verteidiger Thimo Nickl (Bild oben), der zuletzt in Schweden bei Rögle spielte.  Ein positiver Corona-Test hatte Nickls Einsatz in Kanada verhindert, ebenso den des ein Jahr älteren Salzburger Verteidigers Kilian Zündel. Bei beiden sieht Bader viel Potenzial. Gilt auch dir die Salzburg-Stürmer Tim Harnisch und Lucas Thaler. Zu den jungen Wilden gehört auch KAC-Verteidiger David Maier (21). Das  Ziel in Laibach wollte Bader nicht ganz genau definieren, sprich von Tempo und Agressivität, die er sehen will. Da er seinen Vertrag aber bis 2022 auch deshalb verlängert hat, um Österreich wieder in die A-WM zurückzuführen, wird wohl der Turniersieg im Hinterkopf sein. Als ein Zeichen, am richtigen Weg zurück zu sein.

Center Benjamin Baumgartner ist der zweite Spieler im Team, der im Oktober beim letzten NHL.Draft gezogen wurde. Von den New Jersey Devils. Der dritte, Marco Roysi, konnte dieser Tage nach seinen Corona-Problemen wieder mit dem Training beginnen. Jetzt Prognosen zu stellen, ob er im August dabei sein könnte, wäre für Bader viel zu früh. Er ist jedenfalls mit der Familie laufend in Kontakt. Konkreter ist die Hoffnung auf NHL-Legionär Michael Raffl.  Für den 32 jährigen beginnt mit den Washington Capitals in der Nacht auf Sonntag gegen Boston das  Play-off um den Stanley-Cup. Dienstag erzielte Raffl sein erstes Tor für Washington,   ausgerechnet gegen Boston. Sehr spektakulär zwei Sekunden vor Schluss. Bader glaubt sogar, dass der Villacher selbst dann für die Olympiaqualifikation nicht absagen würde, wenn er noch keinen Vertrag für die neue Saison hat. Denn Raffl ist kein „Rosinenpicker“.

 

Foto: Servus TV.

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