Fußball

Drei Wochen Pause für Glasner nach siebentem Sieg in zehn Runden

Oliver Glasner kann zufrieden sein. Denn Crystal Palace setzte auch ohne seinen französischen Torjäger Jean Claude Mateta, dessen linkes Ohr nach dem Horror-Foul von Millwalls Tormann Liam Roberts im Achtelfinale des FA-Cups mit 25 Stichen genäht werden musste, seine Erfolgsserie fort. Das 1:0 (0:0) im ausverkauften Selhurst-Park gegen Abstiegskandidat Ipswich war der siebenten Sieg in den letzten zehn Runden ohne Niederlage, der sechste ohne Gegentor. Nach einigen vergebenen Chancen musste Glasner bis zur 82. Minute auf das erlösende Tor durch Senegal-Stürmer Ismaila Sarr (Bild) warten. Die Erleichterung war umso größer. Crystal Palace stieß auf Platz elf vor, zu den „Top Ten“ fehlen vor den letzten neun Runden nur drei Punkte.

Glasner wertete den knappen Sieg als Zeichen des Fortschritts: „Wir haben aus unnötigen Heimniederlagen gelernt, nicht die Geduld verloren, blieben diszipliniert, ließen wenig zu.“ Jetzt hat Glasner auch durch die Länderspielpause drei Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf das Viertelfinale im FA-Cup am 29.März vorzubereiten. Denn der nächste Premier League-Gegner, Newcastle, steht kommenden Samstag im Finale des League-Cups, daher wurde das Match gegen Crystal Palace auf Mitte April verschoben. Im Viertelfinale steht wieder Mateta zur Verfügung, dann gastieren die „Eagles“ in Craven Cottage bei Fulham. In der Premier League endete das London-Derby vor zwei Wochen mit einem 2:0-Auswärtssieg von Crystal Palace.

Der österreichische Trainer in Frankreichs League 1 konnte nicht so zufrieden sein wie der in der Premier League. Denn Adi Hütter verschenkte mit AS Monaco Freitag einen Auswärtssieg gegen Toulouse. Monaco führte ab der 17. Minute durch ein Tor des Ex-Salzburgers Takumi Minamino, der seinen Vertrag bis 2027 verlängerte,  nach Vorarbeit von Ex-Sturm-Torjäger Mika Biereth, kassierte in der ersten Minute der Nachspielzeit den späten Ausgleich um 1:1. Damit bleiben zwei Punkte liegen. Dennoch blieb Monaco auf dem Champions League-Platz, wurde aber von Lille (daheim 1:0 gegen Montpellier) punktmäßig eingeholt: „Diese Saison sind wir zum Unterschied von der letzten daheim besser als auswärts“, behauptete Hütter, „aber wir hätten sicher verdient, drei Punkte mitzunehmen.“

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