Noch drei Wochen bis zum Start der Ice League in Österreich, in Nordamerika beginnt die NHL, die stärkste Liga der Welt, am 7. Oktober. Wieder mit Marco Rossi im Dress von Minnesota Wild. Das Management des 23 jährigen Vorarlberger Centers, sprich Mike Pulver, einigte sich mit Minnesota General Manager Bill Guerin auf einen Dreijahresvertrag, der Rossi 15 Millionen US-Dollar bringt. In der kommenden Saison vier, 2026/27 fünf, 2027/28 dann sechs. Macht insgesamt 15, das sind nach aktuellem Kurs 12 797 488,35 Millionen Euro. Der bisher beste Vertrag in der jungen Karriere von Rossi, der sich derzeit noch daheim in Vorarlberg aufhält, froh ist, dass alles erledigt wurde. Letzte Saison kam er auf 28 Tore und 37 Assists, im Grunddurchgang war er mit 24 Treffern und 36 Assists sogar der zweitbeste Scorer von Minnesota. Als er das erste Angebot Minnesotas ablehnte, degradierte ihn Head Coach John Hynes auf Befehl von Guerin von der ersten in die vierte Linie, was zu atmosphärischen Störungen führte. Jetzt ist wieder alles beigelegt. Rossi, der vor fünf Jahren von Minnesota an neunter Stelle gedraftet wurde, liegt in der internen Gehaltsliste von Minnesota auf Platz vier.
Damit ist Minnesotas Hauptstadt St. Paul in den nächsten Jahren so etwas wie ein Österreicher-Hotspot. Wegen Marco Rossi und dem Ex-Austrianer Dominik Fitz, der künftig für den FC Minnesota in der nordamerikanischen Major Soccer League spielen wird. Der 26 jährige Wiener hat sogar einen um ein Jahr längeren Vertrag als Rossi, also bis 2029, aber der wird garantiert nicht annähernd so lukrativ sein wie der von Rossi. Weil Eishockey noch immer den USA viel populärer als Fußball ist. Zu einem Österreicher-Treff in Minnesota könnte auch Thomas Vanek, Österreichs bester Eishockeyspieler, aller Zeiten, kommen. Der inzwischen 41 jährige machte in der University Minnesota auf sich aufmerksam, ehe 2005 seine 14 jährige NHL-Karriere mit 1029 Spilen begann, bei der Minnesota von 2014 bis 2016 die vierte von insgesamt neun Stationen war. Thomas Vanek wohnt mit seiner Frau Ashley und seinen drei Söhnen in Cleerwater, einem Vorort von St. Paul, kümmerte sich auch um Rossi, als seine Karriere bei Minnesota begann.
Foto: NHL.