Fußball

Ehrengast Herbert Prohaska: Austria zum ersten Heimsieg seit 23. April verpflichtet

Zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag ist der Jahrhundert-Austrianer Herbert Prohaska Gast beim ersten Heimspiel der Saison gegen Wolfsberg. Die Fantribüne wird ihn unter anderem mit einer Choreographie feiern, im Fan-Shop gib es die Schneckerl-Kollektion mit seiner Rückennummer 8, Kappe, Schal und T-Shirt (Bild) zu kaufen.  Wenn Prohaska gefeiert wird, ist die Austria zum ersten Heimsieg seit 23. April, seit dem 2:1 gegen Sturm Graz,  verpflichtet. Von den letzten sechs Heimspielen wurde nur eines gewonnen.  Vor dem Sieg gegen den Meister  gab es ein 1:3 gegen Red Bull Salzburg, 0:0 gegen Wolfsberg und das 0:1 im Cupsemifnale gegen Hartberg, auf den Sieg folgten ein 1: im Derby gegen Rapid und das 2:2 gegen Blau Weiß Linz.

Wolfsberg war auch in der letzten Saison Austrias Gegner im ersten Heimspiel. Die entscheidende Tore zum 3:1 nach 0:1 gelangen Muharem Huskovic und Dominik Fitz damals erst in der Nachspielzeit. Wolfsberg blieb als einzige Mannschaft in der vergangenen Meistergruppe auswärts ungeschkagen (zwei Siege, drei Umentschieden), holte aber aus den letzten fünf Duellen gegen die Austria nur einen Punkt. Bei der nach dem 3:4 bei Banik Ostrau die Defensive das große Thema ist: „Wir müssen giftiger und aggressiver werden“, forderte Trainer Stephan Helm. Ob der Donnerstag mit muskulären Problemen ausgeschiedene Abwehrchef Aleksandar Dragovic pausieren, muss, um Donnerstag im Rückspiel gegen Banik Ostrau einsatzfähig zu sein, ist ein violettes „Geheimnis“.  Ohne Dragovic stehen mit Johannes Handl, Philipp Wiesinger, Tin Plavotic und dem Südkoreaner Kang Hee Lee noch vier Innenverteidiger zur Auswahl.

Ebenso ist offen, welche Rolle Manprit Sarkaria bekommt. In Ostrau begann er auf der Bank, erzielte als Joker ein Tor. Anzunehmen, dass er daher gegen Wolfsberg beginnt. Als zweite Spitze neben Maurice Malone oder links im Mittelfeld? Das wäre die riskante Variante. 12.000 Karten sind weg, 9000 verkaufte Abonnements bedeuten eine Rekordzahl in der Klubgeschichte. Der August ist für die Austria irgendwie ein „Schicksalsmonat“, vor allem für Wirtschaftsvorstand Harald Zagiczek:  Die Qualifikation für die Ligaphase der Conference League täte den Austria-Finanzen sehr gut.

Foto: FK Austria/Daniel Shaked.

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