Fußball

Ein 1,95 Meter-Riese für Hartberg: Der Sohn von Ex-Trainer Schopp

Hartberg rüstet für die entscheidenden fünf Runden im Kampf gegen Austria, Ried, Rapid und Wolfsberg um den Platz unter den ersten sechs in der Meisterrunde weiter auf: Nach der Austria-Leihgabe Luca Pazourek kam noch einer aus Österreichs U 21-Team dazu. Der ehrgeizige Sohn des ehemaligen Hartberg-Trainers Markus Schopp, der 1,95 m große Innenverteidiger Konstantin Schopp. Er war letzte Saison in der zweiten Mannschaft von Sturm Graz in der zweiten Liga (Bild), lehnte die angebotene Vertragsverlängerung ab, traute sich die Herausforderung der deutschen Bundesliga ohne ein einziges Spiel in Österreichs höchster Spielklasse schon zu. Damit lag er falsch: Beim Nachzügler Mainz gehört er nur dreimal zum Bundesligakader, spiele elfmal in der Regionalliga Südwest. Mainz suchte einen Abnehmer auf Leihbasis, damit Schopp Spielpraxis bekommt und fand ihn bis Saisonende mit Hartberg.  Schopp fuhr sofort ins slowenische Trainingslager der Steirer nach Catez: „Er bringt eine Größe mit, die wir gut gebrauchen können“, meinte Hartbergs Obmann Erich Korher,  „als 20 jähriger Steirer passt er ideal zu unserem Weg!“ Die letzten fünf Runden des Grunddurchgangs beginnen für Hartberg am 7. Februar mit dem Auswärtsspiel gegen Rapid. Der Vierte Hartberg hat einen Punkt mehr als der Siebente Rapid.

Auch der GAK kaufte ein: Von Ried kam der 26 jährige offensive Mittelfeldspieler Mark Grosse, dessen Vertrag beim Aufsteiger nur noch bis Saisonende lief, weshalb die sechsstellige Ablöse daher im unteren Bereich lag. Der Steirer Grosse ist von Sportchef Tino Wawra als Nachfolger für den vom italienischen Klub La Spezia ausgeliehenen Slowene Tio Cipot gedacht, der bisher enttäuschte und die Grazer wohl verlassen wird. Grosse, der in Österreichs U 16 Team noch mit Leipzig-Legionär Christoph Baumgartner zum Einsatz kam, stieg letzte Saison mit Ried auf, wurde zu besten Spieler der zweien Liga gewählt, kam in dieser Saison in Partien für die Innviertler auf sechs Tore und zwei Assists. Er unterschrieb beim GAK bis 2027. „Er wird uns stärker machen“, prophezeite Wawra, „auch durch seine Standardsituationen!“ Verstärkung können die Grazer im Kampf um den Klassenerhalt sicher brauchen.

Foto: PhotobyHofer/Christian Hofer.

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