Fußball

Ein großes Ziel von Turniersieger Tirol, „optimale Lösung“ bei Admira

Am 4. Juli 2020 rettete Admira durch ein 0:0 am Innsbrucker Tivoli den Klassenerhalt, verurteilte damit WSG Swarovski Tirol eigentlich zum Abstieg. Den dann der Mattersburger Konkurs verhinderte. Sechs Monate und 12 Runden später sehen die Kräfteverhältnisse anders aus:  Die Admira Schlusslicht, die Tiroler mit stark veränderten und verjüngter Mannschaft als Fünfter die größte positive Überraschung der bisherigen Saison. Was der Turniersieg im Malta-Cup am Samstag im Nationalstadion Ta´ Quali in La Valletta bei plus 20 Grad unterstrich: Im Finale mit Sigma Olmütz den Vierten der tschechischen Liga im Elferschießen 5:4 besiegt. Nach 90 Minuten stand es 1:1 (0:1). Trainer Thomas Silberberger lobte sowohl seine erste Garnitur (Bild oben) als auch die zweite, die durch Stefan Hager für den Ausgleich sorgte: „Wir haben immer das Match dominiert“, behauptete Silberberger, „leider aber in der ersten halben Stunde drei Topchancen nicht genützt“

Schon vor dem Turniersieg formulierte Sportchef Stefan Köck ein neues, großes Ziel, nämlich die Qualifikation für das obere Play-off zu schaffen. Das hätte vor Saisonbeginn im September keiner in den Mund zu nehmen gewagt. Aber Platz fünf mit dem 3:0-Sieg bei Rapid als Highlight lässt vor den letzten zehn Partien des Grunddurchgangs wohl keine andere Wahl. Die Woche auf der Mittelmeerinsel mit den zwei Tests gegen tschechische Teams hob noch die Stimmung. Weil es perfekte Bedingungen gab, die man um diese Jahreszeit in Tirol nicht haben kann. Sie wären alli lieber noch länger auf Malta geblieben als heim zu fliegen. Mit den Tiroler Realitäten muss aber in der nächsten zwei Wochen vor dem Start beim LASK gelebt werden.

Die Admira meldete Sonntag den ersten Neuzugang, den Trainer Damir Buric sogar als „optimale Lösung“ für die linke Seite,  egal ob in der Abwehr oder im Mittelfeld, bezeichnete. Buric glaubt, dass der 30 jährige Deutsche Matthias Ostrzolek sofort helfen kann, obwohl er seit 1. Juli vereinslos war. Daher kostete er auch keine Ablöse. Erfahrung müsste er genug haben: 196 Spiele in der Bundesliga,40 in der zweiten Liga. Seit 2011 spielte er für Bochum (36 Einsätze), Augsburg (74), den Hamburger SV (89) und Hannover 96. Achtmal war er in der deutschen U 21 zum Einsatz gekommen. Ostrzolek fuhr Sonntag mit der Admira ins burgenländische Trainingslager im VIVA-Sportzentrum von Steinbrunn. Die Prognose von Sportchef Franz Wohlfahrt zum Winterkauf Ostrzolek: „Er wird unsere Mannschaft sicher stabilisieren!“

Foto: Tipsport.

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