Salzburgs neuer Trainer Danny Röhl wik das Sieger-Ren in die Mannschaft zurückbringen. Den zweiten Sieg mit ihm und den Neuzugängen Abubar Barry, Dominik Schmid und Bartosz Mazurek, die ihr Debüt feierten, gab es Samstag vor der Fahrt ins sechstägige Trainingslager Flachau mit 2:1 (1:0) gegen Polens Cupsieger Gornik Zabrze, zu dessen Besitzer Lukas Podolski, der deutsche Weltmeister von 2014 gehört. Stunde danach spielte Gornik mit einer anderen Mannschaft in Angerberg bei Kufstein gegen WSK Tirol 0:0. Röhl tauschte zur Pause die ganze Mannschaft aus, Neuzugang Nikolas Veratschnig (Bild) erzielte das Führungstor, Karim Konate den Siegestreffer. „Wir müssen noch effizienter werden“, stellte Röhl fest. Den Satz hörte man auch in der letzten Saison von seinen Vorgängern Daniel Beichler und Thomas Letsch.
31 Spieler sind im Trainingslager. Darunter U 17-Vizeweltmeister Johannes Moser, der gegen Zabrze noch nicht zum Zug kam, die 18-jährige serbische Offensivhoffnung Filip Matjasevic, der um vier Millionen Ablöse von Cukaricki Belgrad geholt wurde, einen Fünfjahresvertrag erhielt und der dänische Stürmer Adam Daghim, der letzte Saison an den deutschen Absteiger Wolfsburg verliehen war. Noch interessanter: Wer trotz laufender Verträge nicht dabei ist. Der vor vier Jahren um 13 Millionen gekaufte Franzose Lucas Gourna-Douath, der zuletzt an AS Roma und Le Havre verliehen war. Der 23 jährige Däne Maurits Kjaergaard nach sieben Jahren, in denen er eigentlich ein verlässlicher Wert war, aber seit einer schweren Sprunggelenkverletzung nicht mehr an seine Topform herankam. Der serbische Teamverteidiger Aleksa Teerzic ebenso wie Mali-Mittelfeldspieler Mamady Diambou und der deutsche Innenverteidiger Hendry Blank, der vier Millionen kostete, als er vor zwei Jahren aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund kam. Im Frühjahr war bereits an Hannover 96 verliehen. Offenbar sind sie nicht mehr gefragt.
Barrys Ex-Klub, die Wiener Austria, spielte zum Abschluss des Trainingslagers im Avita-Resort von Bad Tatzmannsdorf gegen Debrecen, den Vierten der ungarischen Meisterschaft, bei dem Ex-Rapidler Max Hoffmann seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte, 1:1 (1:1). Johannes Eggestein verwandelte in Kirchschlag einen Elfmeter zum Ausgleich. So wie Röhl in Salzburg tauschte auch Austrias Trainer Stephan Helm die komplette Mannschaft aus. So gab es eine violette „Youngster-Parade“, kamen zwölf Spieler zwischen 18 und 21 zum Einsatz. Im Abwehrzentrum Jonas Feddersen, der 1,97 Meter große Valentin Toifl und Dejan Radonjic, im Mittelfeld Daniel Nnodim, Vasilje Markovic, Matteo Schablas, Sanel Saljic, Dominik Nisandzic, Philipp Maybach und Marjan Österreicher, im Angriff Hasan Deshisku und Romeo Mörth. Bis auf Feddersen und Schablas waren alle in der Austria-Akademie.
Foto: Red Bull Salzburg.