Fußball

Erster Sieg für Hütter! Bei Glasner sind noch Steine im Weg

Erster Sieg für Adi Hütter mit Borussia Mönchengladbach Sonntag Abend in der Bundesliga. Am 3:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld hatte der Trainer auch seinen Anteil. Mit einem glücklichen Händchen: Der nach einer Stunde eingewechselte Routinier Patrick Hermann bereitete die entscheidenden zwei Tore innerhalb von drei Minuten vor. Hütter stellte das System um, setzte auf drei Innenverteidiger statt auf Viererkette. Im 3-4-2-1 kam der  Ex-Salzburger Hannes Wolf zur zweiten Hälfte statt des deutschen Teamspielers Jonas Hofmann. Bei den Verlierern standen mit Manuel Prietl, Alessandro Schöpf und Patrick Wimmer drei Österreicher in der Startelf. Prietl lieferte den Assist zum Ausgleich des Ex-Salzburgers Masaya Okugawa kurz vor der Pause, Wimmer vergab bei 0:0 schon nach drei Minuten die große Führungschance, Schöpf per Kopf bei 1:1.“ Ein wichtiger Befreiungsschlag „, konstatierte Hütter (Bild oben), „ein Arbeitssieg, bei dem uns die Einwechslungen gutgetan haben“. Das änderte aber nichts daran, dass Gladbach weiterhin mit seinem schlechtesten Start seit sechs Jahren leben muss.

Keinen Befreiungsschlag  Erfolgs gab es am Nachmittag für Oliver Glasner und Martin Hinteregger mit Eintracht Frankfurt. Daheim vor 25.000 Zuschauern nur 1:1  (0:0) gegen VfB Stuttgart, in der 88. Minute den Ausgleich kassiert, als Stuttgart nur noch mit zehn Mann spielte. Durch den Ägypter Omar Marmoush, der bis letzten Jänner zu Glasners Spielern bei Wolfsburg gehörte. In der Nachspielzeit traf Frankfurt zum zweiten Mal  die Latte. Beim ersten Mal war es bei 0:0 durch einen Kopfball von Hinteregger, der mit einer Kopfballkerze die Aktion zu Stuttgarts Ausgleich einleitete: „Die hatten nicht den Hauch einer Chance“, ärgerte sich der Kärntner Innenverteidiger. Frankfurts Führung erzielte ausgerechnet der nach seinem Streik vor zwei Wochen  pardonierte Filip Kostic. Der serbische Teamspieler traf 20 Minuten nach seiner Einwechslung. Doch zum Happy End kam es nicht: „Das nervt“, gab Glasner zu, „aber wir werden gemeinsam noch alle Steine, die uns im Weg liegen, wegräumen.“ Frankfurt hat nur drei Punkte nach vier Runden, einen weniger als Mönchengladbach.

Foto: Borussia Mönchengladbach.

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