Fußball

Erster Sieg mit erstem Tor: So kommt Inter nach Wien! Brügge nur 2:2

Fünf Tage vor dem ersten Duell gegen Rapid im Sechzehntelfinale der Europa League endete im Estadio Tardini von Parma die schwarze Serie von Inter Mailand: Mit dem ersten Tor dieses Jahres in der Serie A auch der erste Sieg. 1:0 (0:0) bim Tabellenzwölften Parma, weil Trainer Luciano Spalletti nach längerer Zeit wieder ein goldenes Händchen hatte. In der 77. Minute tauschte er für den Portugiesen Joao Mario den Argentinier Lautaro Martinez an die Seite dessen berühmten Landsmanns Mauro Icardi ein. Zwei Minuten später sorgte der 21jährige Martinez vor 18.000 Zuschauern nach Vorarbeit des Belgiers Radja Nainggolan für das goldene Tor. Im Sommer 2018  ließ es Inter sich 14 Millionen Ablöse kosten, um Martinez vom Racing Klub nach Mailand zu holen. Jetzt steht sein Marktwert auf 25 Millionen.  Damit ist er einer der billigeren in Inters Offensivabteilung. Der Marktwert von Icardi, letzte Saison Schützenkönig, ist viermal so hoch. Also 100 Millionen. Und dennoch erzielte er jetzt schon sieben Spiele lang kein Tor.

Aber es gab beim ersten Inter-Sieg dieses Jahres auch für Stefan Oesen, den Spion von Rapids Trainer Didi Kühbauer, nichts zu sehen, was Besorgnis gibt, dass Rapid am Donnerstag Abend chancenlos untergehen wird. Parma traf nach 12 Minuten bei 0:0 nur die Latte. Rapids letzter Test, das 5:2 gegen NK Triglav war zwar sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber Inters Generalprobe auch nicht, beendete die Krise nur ein bisschen. Dabei hat das blau-schwarze Starensemble sicher höhere Ansprüche als Grün-Weiß, auch in der Europa League. Spalletti bot sozusagen seine volle Kapelle auf.  Den Slowenen  Samir Handanovic im Tor, im Abwehrzentrum den Holländer Stefan de Vrij mit dem Slowaken Milan Skriniar, als Linksverteidiger Kwadwo Asamoah, den Ghanesen mit Juventus-Vergangenheit.  Und im Mittelfeld Uruguay-Legionär Matias Vecino,  Problemboy Nainggolan sowie die kroatischen Vize-Weltmeister Marcelo Brozovic, der im Finish an die Stange schoss, und Ivan Perisic. Der Marktwert des Quartettes laut transfermarkt.at: 145 Millionen Euro. In Parma war davon wenig zu sehen. Rapid sollte sich so teuer verkaufen können wie Parma. Oder noch besser wie Bologna  eine Runde zuvor bei der 1:0-Sensation im Mailänder Meazza-Stadion.

Der Gegner von Red Bull Salzburg, Belgiens Meister FC Brügge, schaffte zum Ärger seines kroatischen Trainers Ivan Leko  Sonntag im Stadtderby gegen Cercle  trotz zweimaliger Führung nur ein 2.2 (2:1). Erzielte dabei drei Tore: Denn der marokkanische Mittelfeldspieler Cofryan Amrabat sorgte mit einem Eigentor für das 1:1. Für Salzburgs Gegner trafen seine Stürmer: Der  Brasilianer Wesley und Siebe Schrijvers.  Für Österreichs Nummer eins verhält es sich anders als für Rapid: Er kann sich nicht in der Außenseiterrolle gefallen und wohl fühlen, Salzburg muss mit der Belastung des Favoriten leben. FC Brügge hat in der Meisterschaft als Zweiter elf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Genk. Setzt auf die Punkteteilung vor dem Play-off wie in Österreich Salzburgs Verfolger.

Foto: UEFA.com / Wikimedia.

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