Fußball

Foda ohne vier: Arnautovic, Laimer, Sabitzer, Kainz! 3:1 für Hinteregger und Ilsanker

Wenn Österreichs Teamchef Franco Foda Dienstag seinen Kader für die drei Oktober-Spiele gegen Griechenland in Klagenfurt sowie in der Nations League gegen Nordirland in Belfast und Rumänien in Bukarest bekanntgeben wird, dürften die Namen von vier fehlen, die normal dabei sein würden: Marko Arnautovic, Konrad Laimer, Marcel Sabitzer und Florian Kainz. Shanghai SIPG hat bei Arnautovic keine Abstellpflicht, weil er bei der  Rückkehr aus Europa in die Quarantäne müsste. Zudem steht Shanghai im Play-off um den Meistertitel in China. Bei Laimer und Sabitzer (Bild oben) liegt der Fall anders: Beide fehlen RB Leipzig Samstag im Schlager der zweiten Bundesligarunde bei Bayer Leverkusen. Laimer wegen der Reha nach einer Knieoperation, Kapitän Sabitzer, Österreichs Bester beim 2:1 in Norwegen, mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel, den er im Training erlitt. Damit werden beide zu Fodas Bedauern erst im November wieder ein Thema sein. Auch bei Leverkusen beginnt kein Österreicher: Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic sitzen auf der Bank. Bei Dragovic könnte nächste Woche die Entscheidung über die Rückkehr zu Dynamo Kiew fallen. Es sieht nämlich ganz danach aus, als sollte sich Kiew für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Im ersten Play-off-Spiel gegen Rapids Bezwinger Gent gelang ein 2:1-Auswärtssieg. Bei Leipzig und Leverkusen gibt es je einen Neuen: Der norwegische Teamstürmer Alexander Sörloth in Leipzig, der kolumbianische Rechtsverteidiger Santiago Arias, eine Leihgabe von Atletico Madrid, in Leverkusen.

Ihren ersten Saisonsieg feierten Freitag Abend Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker unter  Adi Hütter mit Eintracht Frankfurt vor 5000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion mit dem 3:1 (2:0) bei Hertha BSC. Dass Hinteregger  bei der 3:0-Führung sein sechstes Eigentor in der Bundesliga mit dem schwächeren rechten Fuß passierte, war zu verschmerzen. Die Foda-Kandidaten, die Samstag in der Bundesliga erste Wahl sind: Bei Gladbach gegen Union Berlin Stefan Lainer und Christopher Trimmel, bei Mainz gegen VfB Stuttgart Karim Onisiwo und Sasa Kalajdzic, bei Augsburg Michael Gregoritsch im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Das Erinnerungen an das fulminante Bundesligadebüt von Ex-Salzburg-Torjäger Erling Haaland bei Dortmund im Jänner 0hervorruft: Augsburg führte 3:1, dann kam Haaland, drehte mit einem Dreierpack das Match. Dortmund gewann 5:3. Manuel Prietl ist bei Bielefelds erstem Bundesliga-Heimspiel seit elf Jahren gegen den 1.FC Köln, bei dem Kainz nach der Knieoperation im August im Aufbautraining steht, erste Wahl, aber – vielleicht noch – kein Kandidat bei Foda.

Bei Mönchengladbach und Schalke gibt´s Aufregung um positive Corona-Fälle. Bei Gladbach betrifft es mit Jordan Beyer keinen aus der Stammbesetzung, bei Schalke mit dem Marokkaner Amine Harit hingegen schon. Es ist der zweite Covid 19-Alarm bei Schalke. Im August hatte das Virus Alessandro Schöpf beim Trainingslager in seiner Tiroler Heimat erwischt. Schalke empfängt Samstag Abend Werder Bremen, bei „Sky“ das Topspiel der  Runde. Weil Schalke zum Auftakt 0:8 und Bremen 1:4 verlor, bezeichnete  „Bild“ das Match, bei dem sich das Schicksal von Schalkes Trainer David Wagner entscheiden könnte, als „El Schrottico“.

 

Foto: RB Leipzig.

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