Fußball

Gregoritsch, Kalajdzic: Zwei „Ösi-Tore“ und drei Sieger

38.000 Zuschauer am ersten Samstag in der deutschen Bundesliga seit März, bei dem Fans in die Stadien durften. Die meisten, nämlich, 10.000, sahen Borussia Dortmunds 3:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach und den 100 Meter-Sprint von Ex-Salzburg-Torjäger Erling Haaland zu seinem ersten Doppelpack in der neuen Saison, Nach einem Eckball für Gladbach sprintete er im eigenen Strafraum los und vollendete den Konter im anderen nach einem Idealpass des Engländers Jadon Sancho. Zuvor erzielte der 20 jährige Norweger aus einem Elfmeter das 2:0. Vor dem er mit Sancho diskutierte, wer den Elfer schießen solle. Lächelnd überließ Sancho Haaland den Ball. „Ich sah uns in beiden Hälften auf Augenhöhe, Dortmund war individuell stärker“, gestand Gladbachs Trainer Marco Rose, meint damit wohl Haaland, den er noch ein halbes Jahr trainiert hatte. Haaland war sicher der auffälligste Ex-Salzburger am Rasen, auffälliger als Stefan Lainer und Hannes Wolf, dessen Gkadbach-Debüt 57 Minuten dauerte. Kurz nach Haalands Elfer holte Rose ihn und Kapitön Lars Stindl vom Rasen.

Der Samstag brachte zwei „Ösi-Tore“: Michael Gregoritsch wurde beim Comeback im Augsburg-Dress in der alten Försterei von Union Berlin bejubelt (Bild oben). Sein Kopftor zur 2:1-Führung acht Minuten vor Schluss sorgte für einen verpatzten Saisonstart seines Landsmann Christopher Trimmel als Kapitän der „Eisernen“. Augsburg gewann 3:1 und Gregoritsch hofft, dass es nach dem Starttor für Augsburg besser weitergeht als nach nach dem Starttor für Schalke in der ersten Frühjahrsrunde: Danach folgt keines mehr. Der zweit Torschütze hieß Sasa Kalajdzic. Der Ex-Admrianer wurde bei VfB Stuttgarts 2:3-Heimpleite gegen Freiburg bei 0:3 nach 65 Minuten eingewechselt, erweckte den Aufsteiger sechs Minuten später mit dem 1:3 wieder zum Leben. Der dritte österreichische Torschütze wäre fast Martin Hinteregger gewesen. Der Kärntner traf beim 1:1 (0:0) von Eintracht Frankfurt gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld bei 0:0 mit einem Kopfball die Innenlatte, von dort sprang der Ball auf die Torlinie. Mit dem Unentscheiden konnten Manuel Prietl und der im Finish eingewecshelte Christian Gebauer bei Bielefeld besser leben als Hinteregger und sein Trainer Adi Hütter: „Bielefeld verdient für seinen Einsatz ein Kompliment“, gab er zu, „wir haben viel probiert, kamen auch nach dem Rückstand noch zu Chancen, um zu gewinnen“.

Die österreichischen Sieger hießen außer Gregoritsch Philipp Lienhart und Christoph Baumgartner. Lienharts hatte bei Freiburgs im Finish erzitterten Sieg  das Glück, dass auch der Videorefeeree ein Hands  von ihm im Strafraum nicht als elferwürdig wertete. Als dritter freute sich Christoph Baumgartner über drei Punkte. Er spielte als einziger Ösi bei Hoffenheims 3:2 (2:1) in Köln, da Stefan Posch und Florian Grillitsch verletzt fehlten. Baumgartner holte kurz vor der Pause den Elfmeter zur 2:1-Führung heraus. Alle drei Tore erzielte der Kroate Andrej Kramaric, das letzte in der 92. Minute. Damit endete das erste Bundesligaspiel von Trainer Sebastian Hoeneß siegreich. Ganz wies sich bei dem Namen, der für Erfolge steht, gehört.

Der österreichische Verlierer: Marco Friedl mit Werder Bremen gegen Hertha BSC Berlin. Das 1:4 (0:2) zeigte, dass sich an Bremens Heimschwäche gegenüber der letzten Saison offenbar wenig änderte. Romano Schmid schaffte nicht den Sprung in Werders Kader.

Foto: FC Augsburg.

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