Fußball

Hinteregger wird Lewandowski „einen richtigen Fight“ liefern! Superjoker Schaub, Versöhnung von Friedl

Donnerstag spielte  Martin Hinteregger (Bild oben) mit Eintracht Frankfurt in der Europa League bei Royal Antwerpen „zu null“, was den glücklichen ersten Saisonsieg möglich machte. Danach klagte der Kärntner über Kreislaufprobleme. Aber keine Frage, Sonntag ist er wieder dabei, wenn es fast unmöglich sein wird, wieder „zu null“ zu spielen. Da gastiert Frankfurt in München bei Meister und Tabellenführer Bayern, der zuletzt neun Siege mit 45:5-Toren feierte, bei dem Frankfurt in den letzten 38 Spielen nur einen Sieg feiern konnte. Donnerstag nominierte Hintereggers Landsmann auf der Trainerbank, Oliver Glasner, mit ihm, dem 38 jährigen Japaner Makoto Hasebe und dem Franzosen Almamy Toure, der erstmals seit Februar zur Startelf gehört, drei Innenverteidiger. Die sollen Sonntag den erfolgreichsten Torjäger der Welt stoppen: Robert Lewandowski sorgte in diesem Jahr in 29 Spielen für 39 Treffer, in dieser Saison in neun für 13. Der Pole traf nur letzte Runde beim 3:1 in Fürth nicht, war darüber merkbar verärgert. „Martin wird Lewandowski einen richtigen Fight liefern“, prophezeite Glasner, erwartete ähnliches von der ganze Mannschaft: „Wir wollen gewinnen. Das will ich in den Gesichtern meiner Spieler vor dem Anpfiff sehen.“

Gewonnen haben Freitag Abend drei Österreicher mit dem 1. FC Köln. Mit dem 3:1 (2:1) gegen Aufsteiger Fürth holten die Kölner  zwölf Punkte aus sieben Spielen, die ihnen vor der Saison nur wenige zugetraut hatten, verloren bisher nur in München gegen Bayern. Das bedeutet den besten Start seit fünf Jahren, als Peter Stöger noch Köln-Trainer war. Am Ende gelang sogar die Qualifikation für die Europa League. Bisher sorgte Steffen Baumgart für eine ähnlich positive Stimmung wie damals der Wiener.  Der stärkste Österreicher am Freitag war Floran Kainz. Nicht nur, weil er bei den ersten zwei Toren seine Beine im Spiel hatte. Dejan Ljubicic gehörte erstmals nicht zur Startformation, Louis Schaub kam erst in der 85. Minute. Bereitete fünf später durch eine Supersolo mit dem Ball am Fuss vom eigenen Strafraum weg, dem 20 Meter vor Fürths Tor ein idealer Pass in den Lauf des Torschützen Ellyes Shkiri folgte, das 3:1 vor. 40.000 Köln-Fans waren begeistert. Joker Schaub bewies nicht zum ersten Mal, dass er nicht lange braucht, um wichtige Akzente zu setzen.

Eine Klasse tiefer gewannen Marco Friedl und Romano Schmid mit Werder Bremen vor 30.000 Zuschauern gegen Heidenheim 3:0 (1:0), wobei der Tiroler das 1:0 erzielte und sich damit sozusagen mit den Fans aussöhnte. Nach der sinnlosen Streikaktion fünf Wochen zuvor, mit der er die Freigabe für Union Berlin erzwingen wollte. Danach war er Buhmann. Seit Freitag ist alles vergessen. Friedl zog aus dem Eklat die Konsequenzen, wechselte den Berater, vertraut jetzt einem Österreicher: Thomas Böhm und seiner Agentur „Grass is green“.

Foto: Eintracht Frankfurt.

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