Fußball

In 31 Minuten EM verspielt: Die bitterste Niederlage für Werner Gregoritsch

Werner Gregoritsch sprach von seiner bittersten Niederlage als Trainer. Innerhalb von 31  Minuten ging Freitag in Samsun die Hoffnung auf die zweite EM-Teilnahme mit Österreichs U 21 verloren. 28 Minuten lang, von der 36. bis zur 64.  schien Österreich auf EM-Kurs  zu sein, führte nach dem ersten Tor von Kelvin Arase in der U 21, einem „Spitz“ mit links. Doch am Ende hieß es 2:3 (1:0), weil der in Rotterdam geborene Halil Dervisoglu, der bei Twente Enschede spielt, dreimal traf. Zum Teil mit Unterstützung von Österreichs Abwehr.

Lange Zeit kontrollierte Österreich im 4-2-3-1 mit Kevin Danso und Max Wöber im zentralen Mittelfeld die Partie. Macht vielleicht den Fehler, sich mit der Führung darauf zu beschränken. Aber Gregoritsch machte seinen Verlierern keinen Vorwurf: „Wir waren die bessere Mannschaft, die zu mehr Torchancen kam, nützten sie aber nicht!“ Nicht effizient genug hieß das bittere Fazit. Die vielen notwendig gewordenen Umstellungen benützte der enttäuschte Teamchef nicht als Ausrede: „Es genügt nicht, eine Generation von guten Fußballern zu haben. Es gehören auch viele Kleinigkeiten dazu, um die Qualifikation zu schaffen!“

Fakt ist, dass ein guter Marko Raguz doch abging. Er hätte wahrscheinlich aus den vorhandenen Chancen mehr herausgeholt. Und sicher hätte auch Rapid-Youngster Yusuf Demir die Türkei vor einige Probleme gestellt. Der vermeidbare türkische Ausgleich zum 1:1 fiel nach einem Eckball. Da nur ein Sieg geholfen hätte, musste Österreich mehr riskieren, lief in einem Konter, bei dem Dervisoglu zwischen Christoph Klarer und Manuel Thurnwald durchlief, die Türkei nach 81 Minuten in Führung brachte. Acht Minuten später glich Hannes Wolf (Bild oben) mit einem Freistoß durch die Mauer via Innenstange noch aus. In der zweiten Minute der Nachspielzeit hätte Wolf Österreich nochmals in Führung bringen können, im folgenden Konter zum türkischen Siegestor konnte Dino Maresic Dervisoglu nicht stoppen. Die vierte Niederlage in neun Spielen zerstörte die letzte Chance auf das EM-Ticket, das „Unglück“ begann in Wahrheit schon im September mit der dritten, mit der Heimpleite gegen Albanien. Schade drum.

 

Foto: Turkish Football Federation.

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