Fußball

In Kärnten wartet ein Nachfolger von Leo Windtner

Die erste große Herausforderung für den Fußballbund im neuen Jahr wartet schon in zwei Wochen. Erlaubt die Politik mit 18. Jänner auch die Rückkehr der Amateurklubs zum Training, wenn die Corona-Regeln eingehalten werden? Das wird die erste Nagelprobe, auf die sehr bald die zweite folgen wird. Im März gibt es bereits die ersten Spiele in der Qualifikation für die Wüsten-WM in Katar, im Juni die Europameisterschaft. Die wird sicher über die Bühne gehen. Ob wie geplant in zwölf Ländern, bleibt eine andere Frage. Unvorstellbar, dass trotz Bergkarabach-Konflikt zwischen 13. und 21. Juni die Spiele Walés – Schweiz, Türkei – Wales und Schweiz – Türkei in Baku ausgetragen werden. Die Chefetage der UEFA bewies schon im Herbst, auf heikle politische Lagen zu reagieren, als sie den für März 2021 in der weißrussischen Hauptstadt Minsk geplanten Kongress in die Schweiz nach Montreux verlegte. Laut ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold kam noch kein Hinweis durch die UEFA, dass sich für Österreichs Spiele in Bukarest gegen Nordmazedonien und die Ukraine sowie in Amsterdam gegen Holland etwas ändern könnte. Geklärt werden muss aber doch noch einiges: Die Zuschauerfrage etwa. Odr ob sich die Teams wochenlang nur in einer „Blase“ aufhalten und bewegen dürfen.

Drei Monate nach der Europameisterschaft gibt s in Kärnten die Hauptversammlung des ÖFB samt Präsidentenwahl. Dazu gab es am vorletzten Tag des Jahrs eine interessante Wortmeldung aus Kärnten. Von  Klaus Mitterdorfer, seit 2016 Präsident des Landesverbands. Sozusagen als Neujahrsgrüße nach Oberösterreich zu Leo Windtner versicherte er ihm, gegen ihn nicht kandidieren zu wollen, falls er sich im Februar entschließen sollte, im Oktober mit dann 71 Jahren nochmals zu kandidieren. Ein netter Zug vom Juristen und stellvertretenden Direktor der Kärntner Ärztekammer, den er via „Kleine Zeitung“ verkündete. Sollt Windtner sich allerdings zur Ruhe setzen wollen, sieht die Welt anders aus, würden die Karten neu gemischt werden. Natürlich mit ihm. Obwohl seine große Leidenschaft immer der Kärntner  Fußball bleiben wird.

Das bedeutet nichts anderes als in Anmeldung von Mittendorfer (Bild oben) auf Windtners Nachfolge. Zwar ohne dezente Aufforderung  an ihn, nach zwölf Jahren abzutreten, aber trotzdem nicht sehr geschickt. Man könnte es auch plump nennen. Die Frag bleibt, was Windtner plant. Das fühlt sich sehr nach neuer Kandidatur an. Weil er noch weiter davon träumt, den Bau eines neuen Nationalstadions initiieren zu können, womit er sich gewissermaßen ein Monument seiner Ära setzen könnte. Nur fanden bisher Windtners jahrelange Bemühungen dazu, speziell auf dem Wiener Parkett kaum Widerhall. Und es gibt keine Indizien dafür, dass sich dies mit dem neuen Bürgermeister ändern wird. Außer Windtner überrascht alle mit einem anderen, erfolgversprechenderen Konzept als bisher.

Foto: Facebook.

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