Fußball

Jetzt redet Koller anders wie als Teamchef! Ancelotti wieder Trainer von Alaba

Zwei Wochen vor der Europameisterschaft holte Servus TV Montag Abend Österreichs Ex-Teamchef aus der Schweiz, Marcel Koller, zum „Talk aus Hang 7“ nach Salzburg.  Um darüber dikutieren, ob es für Österreich besser laufen könnte als vor fünf Jahren in Frankreich während seiner Ära. Mit ihm in der Runde mit Sebastian Prödl, der in dieser Saison für Udinese in der Serie A kein Spiel bestritt, obwohl er sich im Frühjahr fit fühlte, ein ehemaliger Spieler von ihm und Admiras neuer Trainer, Andreas Herzog, Österreichs Rekordspieler.  „Es ist wichtig, nicht allzu sehr auf äußere Einflüsse zu achten. Schlussendlich muss man spüren, was intern abgeht und was für das Team das Beste ist“, sagte Koller. So dachte er ja immer. Nur muss man daraus schließen, dass er im Jahr der Europameisterschaft nicht ihn sein Gespür etwas im Stich ließ. Interessant, wie Koller über die Bedeutung der Testspiele dachte: „Es gibt nichts Besseres als positive Resultate, um Selbstvertrauen zu holen, Du kannst niicht verlieren und sagen, es ist alles gut. Das passt nicht.“ Nur zur Erinnerung: 2016 schlug Österreich vor der Europameisterschaft in Wien Albanien 2:1, verlor gegen die Türkei 1:2, bezwang in Klagenfurt Malta nur 2:1 und verlor dann in Wien gegen Holland 0:2.  Damals hörte von Koller aber nicht, das etwas falsch läuft. Ganz im  Gegenteil.

Koller sprach für den Einsatz von Marko Arnautovic aus, der von der Persönlichkeit, dem Auftreten und dem Selbstvertrauen her auf den Platz müsse. Herzog glaubt nicht, dass der China-Legionär fit für90 Minuten sein wird: „Auf der anderen Seite ist er ein Spieler, der dir mit einer Aktion den Sieg holen kann.“ Herzog zählt ihn zu den zwei, drei Spielern, die den Unterschied ausmachen können. Mehr habe Österreichs Team nicht trotz einer guten Qualität in der Mannschaft: „Und wenn die nicht gut drauf sind, schauen wir die k.o.-Spiele wieder vor dem Fernseher an!“ Zur Diskussion über die Alaba-Rolle merkte Herzog an, dass er in der Champions League gegen Paris St. Germain trotz Bayerns Ausscheiden im zentralen Mittelfeld sehr gut gespielt habe: „Wenn du mehrere Mittelfeldspieler in Superform hast, muss man ihn hinten bringen!“ Mehrere Mittelfeldspieler in Superform wird Österreich derzeit nicht haben. Prödl merkte an, die Spieler, die schon unter Koller dabei waren, hätten etwas gut zu machen. Also Alaba, Aleksandar Dragovic, Martin Hinteregger, Julian Baumgartlinger, Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer . Alessandro Schöpf und Arnautovic.

Apropos Alaba: Sein Trainer bei Real Madrid wurde gestern einer, den er aus Bayerns Zeiten her aus der Saison 2016/17 sehr gut kennt. Nämlich etwas unerwartet und überraschend der bald 62 jährige Carlo Ancelotti, der mit Real Madrid 2014 die Champions League gewonnen hatte. So wie ein Jahrzehnt davor zweimal mit Milan. Weitere Erfolge: Meister mit Milan, Chelsea, Paris St. Germain und Bayern. Mit Napoli warf Ancelotti Red Bull Salzburg im Frühjahr 2019 aus der Europa League, gewann im Herbst in der Champions League in Salzburg 3:2, ehe es in Neapel ein 1:1 gab. Ancelotti war seit Dezember 2019 in Liverpool bei Everton, schaffte aber diese Saison nicht die Qualifikation für einen internationalen Bewerb.

Foto: ServusTV/Neumayr Leo.

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