Eintracht Frankfurt, durch den 5:1-Kantersieg gegen Galatasaray Istanbul erster Tabllenführer in der Champions League, gastiert Dienstag bei AtleticoMadrid mit seinem temperamentvollen Langzeit-Trainer Diego Simeone. Atletico fertigte letzten Samstag im Madrid-Derby Real 5:2 ab. Der große Hit der zweiten Runde geht auch in Spanien über die Bühne: Das Duell zwischen Sapiens Meister und Tabellenführer FC Barcelona und Titelverteidiger Paris St. Germain. Die Paarung könnte es auch am 30. Mai beim Finale in Budapest wieder geben. Ousmane Dembele, vor einer Woche zum Fußballer des Jahres gewählt, wird Paris fehlen: Seine Oberschenkelverletzung in Katar behandelt. Der Schlager aus Barcelona ist in Österreich nur bei Canal+ zu sehen, die anderen 17 Partien vom Dienstag und Mittwoch bei Sky Austria. Mittwoch sind Marc Janko und Andreas Herzog als Experte im Studio.
Dienstag sind vier Österreicher-Klubs im Einsatz. Wobei Teamkapitän David Alaba mit Real Madrid die weiteste Reise hat: In die 8058 Kilometer entfernte Hauptstadt von Kasachstan. Die Flugzeit nach Astana beträgt acht Stunden. Gegner Kairat Almaty überstand als erster kasachischer Klub die Qualifikation, der 17 jährige Dastan Satpaev wurde bereits von Chelsea gekauft, wechselt im nächsten Sommer nach London, Kairat verlor zum Auftakt in Lissabon gegen Sporting 1:4. Nicht so lang wie Alaba war Konrad Laimer mit Bayern München unterwegs: Nur 3:20 Stunden ins 3021 Kilometer entfernt Limassol. Dort gastiert Bayevrn zwei Wochen nach der Gala beim 3:1 gegen Klubweltmeister Chelsea beim erst 2014 gegründete Zypern-Meister Paphos, der durch das 0:0 in Athen gegen Olympiakos bereits einen Punkt eroberte. Gespielt wird im Alphamega-Stadion, in dem Österreich im November die Qualifikation für die WM 2026 fixieren könnte.
Kevin Danso spielt Dienstag mit Tottenham bei Norwegens Meister Bodoe Glimt. Eine Erinerung an das Europa League-Semifinale der letzten Saison, als Danso beim 2:0-Sieg in Norwegen nur Ersatz war. Muhammed Cham ist mit Slavia Prag in Mailand gegen Inter krasser Außenseiter. Liverpool gastiert drei Tage nach der ersten Saisonniederlage gegen Oliver Glasners Crystal Palace in Istanbul bei Galatasaray, für Emotionen sorgt sicher die Rückkehr von Startrainer Jose Mourinho mit Benfica Lissabon an seine alte Wirkungsstätte, an die Stamford Bridge zu Chelsea. Mit den „Blues“ war Mourinho dreimal Meister, gewann einmal den FA-Cup, dreimal den Ligapokal. Zu Benfica wurde er nach der 2:3-Startpleite gegen Aserbaidschan-Meister Qarabag Agdam als Heilsbringer geholt: „Jetzt bin ich nicht blau, sondern rot und will gewinnen“, sagte Mourinho (Bild) Montagabend an der Stamford Bridge, wo er früher als Gegner auch mit Tottenham, Manchester United und Inter Mailand gespielt hatte.
Foto: Fabrizio Romano.