Fußball

Kein Boss in der deutschen Bundesliga war besser als Schicker!

Auszeichnung für Andreas Schicker: Der Steirer, der im Oktober 2024 von Sturm Graz zu Hoffenheim gewechselt war, kam bei den Zeugnissen von „SportBild“ für die Bosse der Bundesligaklubs auf Platz eins. Für Max Eberl vom überlegenen Meister Bayern München blieb nur Platz zwei.  Schicker erhielt als Einziger die Note eins, wenn auch mit einem Minus.Eberl bekam ebenso wie Hamburgs Sportdirektor Claus Costa zwei Plus Das Lob für den 39 jährigen Schicker: „Hatte im vergangenen Sommer die richtigen Schlüsse gezogen. Er hielt an Wackel-Trainer Christian Ilzer fest. Zudem schlugen für gerade mal 17 Millionen Euro seine Zugänge Wouter Burger (Stoke),  Vladimir Coufa (West Ham), Albian Hajdari (FC Lugano),  Leon Avdullahu (FC Basel), Bernardo (Bochum) und Tim Lemperle (1. FC Köln) sowie Leihrückkehrer Fisnik Asllani voll ein. Der Ex-Austrianer könnte Hoffenheims neuer Rekordverkauf werden. Ebenso Bazouma Toure, den Schick im Februar 2025 um zehn Millionen von Hammarby Stockholm holte und der zum WM-Team von Elfenbeinküste gehört. Bei ihm gilt ein Wechsel in die Premier League für 40 Millionen als sehr wahrscheinlich. Schicker hatte im Herbst Angebote von Wolfsburg und Red Bull Salzburg abgelehnt, blieb trotz interner Turbulenzen aus Verbundenheit mit Mäzen Dietmar Hopp. Schickers Vertrag, der bis 2029 gelaufen wäre, wurde schon vorzeitig langfristig verlängert.

Ilzer steht in der Trainerrangliste auf Platz vier. Vor ihm landeten Meistermacher Vincent Kompany, Julian Schuster von Freiburg und Sebastian Hoeneß  vom VfB Stuttgart mit jeweils Note eins minus. Ilzer bekam ebenso wie Urs Fischer, der Schweizer Retter von Mainz, und Merlin Polzin vom Hamburger SV zwei Plus. Das ist kein großer Unterschied zu eins minus. Das Lob für Ilzer: „Er brachte sein Team spielerisch und taktisch auf ein neues Level. Sein Überfallfußball führte die Kraichgauer zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte in die Europa League.“

Donnerstag gibt es das erste Relegationsspiel zwischen Paderborn und VfL Wolfsburg um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Ohne österreichische Beteiligung: Denn Patrick Wimmer dürfte Wolfsberg in beiden Partien wegen seiner Oberschenkelverletzung fehlen. Mit Sensationsaufsteiger Elversberg kam auch ein Österreicher in die Bundesliga: der 26-jährige Tormann Nicolas Kristof, der im März bei den WM-Tests gegen Ghana und Südkorea  noch auf Ralf Ragnicks Abrufliste stand. Der in Heidelberg geborene Kristof spieltee noch bei keinem österreichischen Verein.

Foto: DPA/Picture Alliance.

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