Eishockey

Keine Überraschung: Kasper zum zweiten Mal Spieler des Jahres

Einen Tag vor dem Start ins Viertelfinale der ICE League mit Heimspielen für die Graz 99ers (gegen Villach), den KAC ( gegen Fehervar) und Titelverteidiger Red Bull Salzburg (gegen Pustertal) machte der Eishockeyverband aus der Wahl zum Spieler des Jahres 2025 kein Geheimnis mehr. Nicht unerwartet wurde es zum zweiten Mal nach 2022 Marco Kasper, der Legionär der Detroit Red Wings, nach einer ersten kompletten Saison in der National Hockey League, bei der er 19 Tore erzielte und 18 Assists leistete. Auch Platz zwei und drei belegten mit dem von dem Montreal Canadiens gedrafteten Zürich-Stürmer Vinzenz Rohrer und Marco Rossi von den Vancouver Canucks zwei Legionäre. Der beste Spieler aus der ICE League liegt auf Rang sieben. Das ist Salzburg-Tormann David Kickert, der in dieser Saison etwas unerwartet bisher die beste Save-Percentage aller Ligagoalies hat.

Für Kasper sprachen natürlich auch seine Leistungen beim historischen WM-Erfolg, dem ersten Aufstieg ins Viertelfinale. Dabei zählt der Center zu den Stützen, das war für ihn auch das absolute Highlight im letzten Jahr. Ob er heuer bei der WM in der Schweiz dabei sein wird? Danach sieht es nicht aus, denn mit Detroit ist er derzeit Dritter der Atlantic Division hinter Buffalo und Tampa, unterwegs zur ersten Play-off-Teilnahme seit zehn Jahren. Der 3:0-Auswärtssieg am Sonntag bei den New Jersey Devils, bei dem Kasper als Center der zweiten Linie von Head Coach Todd McLellan 15:56 Minuten Eiszeit bekam, war ein wichtiger Schritt dazu. Nach 63 Partien der laufenden Saison, bei der es für Kasper Höhen und Tiefen gab, hält er bei sechs Toren und neun Assists, hat aber keine positive Plus/Minus-Bilanz. Die steht derzeit bei minus zehn. Für die WM könnte es sich nach derzeitigem Stand nur ausgehen, wenn Detroit im Play-off rasch ausscheidet. Aber vorerst beschäftigt Kasper nur, die Qualifikation für das Play-off zu schaffen.  Die Regular Season endet für Detroit am 15. April mit dem Auswärtsspiel gegen die Florida Panthers.

Mit Rossi ist heuer bei der WM zu rechnen, denn die Vancouver Canucks schaffen es als punktmäßig klar schlechteste Mannschaft der NHL sicher nicht ins Play-off. Bei Rohrer könnte es passieren, dass ihn Montreal nach dem Ende der Schweizer Meisterschaft nach Nordamerika beordert und ihn beim Farmteam Rocket Laval in der American Hockey League spielen lässt. Gemeinsam mit seinem Landsmann, dem Vorarlberger Verteidiger David Reinbacher.

Foto: IIHF/Andre Riguette.

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