Fußball

Kühbauer jagt in St.Pölten eigentlich sich selbst

Rene Gartler ist St.Pöltens bester Torschütze. Alle sechs Treffer erzielte der 33jährige Ex-Rapidler (Bild oben) in den ersten neun Runden, als Didi Kühbauer noch St.Pöltens Trainer war. Darum bezeichnete man Gartler als Kühbauers Königskauf im letzten Sommer. Ebenso ein Goldgriff wie die  „Reaktivierung“ von  Christoph Riegler als Nummer eins im letzten Sommer vor den Relegationsspielen gegen Wr.Neustadt. Der Kapitän machte danach als Rückhalt im Herbst St.Pöltens Höhenflug möglich. Gilt aktuell als Kandidat für Grün-Weiß, falls Richard Strebinger im Sommer einen Vertrag im Ausland bekommt, um den sich sein deutscher Berater Stefan Brasas bemüht. Wäre irgendwie paradox, sollten Samstag Gartler oder Riegler, der in Rapids U 16 mit Max Hofmann gespielt hatte,  einiges dazu beitragen, wenn St.Pölten die grün-weißen Hoffnungen auf einen Sprung unter die ersten sechs endgültig zerstört. Dann würde wieder die Floskel von Geschichten, die nur der Fußball schreibt, bemüht werden.

St.Pölten hat Platz drei und die solide Chance auf die Meisterrunde  noch dem sensationellen Start unter Kühbauer zu verdanken. Er übergab die Niederösterreicher nach neun Runden mit 20 Punkten, elf mehr als Rapid, und 16:7-Toren auf Platz zwei hinter Red Bull Salzburg.  Nach sechs Siegen, dem letzten über Rapid in Hütteldorf, zwei 0:0 und nur einer Niederlage gegen den Meister. Die Bilanz unter Nachfolger Ranko Popovic liest sich schon weniger gut Nur zehn Punkte in zehn Runden, nur zwei Siege, aber vier Niederlagen, und 8:15-Tore. Kühbauer holte in dieser Zeit mit Rapid drei Punkte mehr als St.Pölten, hat aber mit 11:15 auch ein negatives Torverhältnis. Wegen des 1:6-Debakels gegen die Austria. Sieben Punkte müsste Rapid in drei Runden aufholen, um vor St.Pölten zu landen. Drei sind Samstag eingeplant. Also jagt Kühbauer eigentlich sich selbst. Nachfolger Popovic meint nur: „Wir wollen unseren Teil zu einem Fußballfest vor sehr guter Kulisse beitragen.“ Er erwartet ein positives Resultat, „wenn wir an unsere Leistungen in der Vorbereitung anschließen.“ Nicht helfen kann der ehemalige Rapid.Nachwuchsspieler Dominik Hofbauer wegen einer Knieverletzung.

Kühbauer hofft, den Schwung aus der Überraschung gegen Salzburg mitzunehmen. In ein Bruderduell: Für Dejan Ljubicic  geht´s um Revanche gegen den zwei Jahre jüngeren Robert für das 0:2 in Hütteldorf. Diesmal ist Dejan Fixstarter, da beide zentralen Mittelfeldspieler, die beim 2:0 gegen Salzburg begannen, gesperrt sind. Sowohl Kapitän Stefan Schwab als auch Manuel Martic. So kehrt auch Srdjan Grahovac, der gegen Salzburg auf der Tribüne sass, zurück.

Foto: © SKN St. Pölten Media .

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