Fußball

Leipzigs Rekordkauf Olmo Konkurrent für Sabitzer! Gregoritsch im Duell gegen Alaba unter Beobachtung des Vaters

Brisante Österreicher-Duelle am Samstag in der deutschen Bundesliga: Am Nachmittag in Frankfurt  Martin Hinteregger gegen Marcel Sabitzer und Konrad Laimer, wenn Eintracht Frankfurt den Erfolgslauf von Tabellenführer RB Leipzig stoppen will, was  Trainer Adi Hütter als durchaus machbar erscheint. Am Abend in München heißt es David Alaba gegen Michael Gregoritsch, und vielleicht den ehemaligen bei Bayern ausgebildeten Alessandro Schöpf,  wenn der Meister sich bei der Aufholjagd gegen den Überraschungsfünften Schalke keine Blöße geben darf. Auf der Tribüne wird auch der  Vater von Gregoritsch sitzen, den Sohn erstmals im Schalke-Dress live sehen. Das Debüt beobachtete Österreichs U 21-Teamchef  vor dem TV-Schirm, war nicht nur wegen Tor und Assist beim 2:0 gegen Mönchengladbach beeindruckt: „Das intensivste Spiel, das ich je von ihm gesehen habe.“ Die Statistik bestätigt die Eindrücke: 39 Sprints von Michael sind ein sensationell hoher Wert. Ein Familientreff (Bild oben), bei dem selbstverständlich auch die Frau Mama dabei sein wird, in der Münchener Allianz-Arena. Schalke feierte gegen Bayern seit 18 Ligaspielen keinen Sieg, den letzten gab es im Dezember 2010, als noch der neue Admira-Berater Felix Magath Trainer war Michael Gregoritsch ist dennoch guter Dinge: „Bei uns reden viele vom schwersten Spiel der Saison. Aber chancenlos sind wir garantiert nicht“.

Zurück nach Frankfurt. Bei Leipzig ist der Donnerstag getätigte Rekordkauf noch nicht dabei. Das ist Spaniens U 21-Europameister Dani Olmo, der in Barcelonas berühmter Akademie „La Masa“ ausgebildet wurde, seit Jahren bei Dinamo Zagreb spielte, zuletzt unter Nenad Bjelica, den ehemaligen Trainer von Austria und Wolfsberg. Olmo kostete mehr als die bisher teuerste Neuerwerbung der Leipziger, der inzwischen zu Liverpool transferierte Ex-Salzburger Naby Keita. 30 Millionen macht der Sockelbetrag aus, der mit Bonizahlungen nochmals um die Hälfte ansteigen kann. Der Zuzug von Olmo bedeutet aber auch neue interne Konkurrenz für den von Trainer Julian Nagelsmann bisher in den Mittelpunkt gestellten Marcel Sabitzer, eine noch schwierigere Situation für Hannes Wolf beim Kampf um sein Comeback nach der monatelange Pause wegen eines Knöchelbruchs.  Wie Nagelsmann den 20 jährigen Steirer für seinen legitimen Wunsch, verliehen zu werden, um Spielpraxis zu bekommen, noch eine Chance auf die Europameisterschaft zu haben, Donnerstag auf der Pressekonferenz verbal abwatschte, das wird nicht die feine englische Art. Sondern ein Anfall von Arroganz, wie sein Spruch „ich bin weit davon entfernt, alles im Detail zu erklären“, zeigte. Es ist offenbar unter der Würde von Nagelsmann, mit unzufriedenen Spielern unter vier Augen zu reden.

Realistisch betrachtet hat Wolf derzeit kaum Chancen auf Einsätze bei Leipzig. Aber Nagelsmann ist offenbar von der Qualität seines Trainings so überzeugt, dass er glaubt, dass es den Ernstfall Wettkampf ersetzen kann. Sein Vorwurf, dass junge Spieler nicht immer weglaufen, sondern eine negative Phase  durchstehen sollten, geht bei Wolf an den Tatsachen vorbei. Der ist  bisher noch nirgends weggelaufen. Aber es bleibt ihm wohl nichts anders übrig, als den „Ratschlag“ oder den Befehl  von Nagelsmann zu befolgen: „Sechs, sieben Wochen lang hart trainieren. Und wenn der Tag X mit der Chance kommt, dann muss es brennen“. Wenn dies wirklich so passiert, dann kann Wolf  erst Mitte März mit dieser Chance  rechnen. Ein hartes Los. Frankfurt und Leipzig treffen zehn Tage nach dem Ligaduell im Achtelfinale des Pokals erneut aufeinander. Bei diesem Duell verlor bisher noch kein Heimteam. Das wird Eintracht Frankfurt auch am 4.Februar sein.

 

Foto: Privat.

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