Fußball

Lindner einmal mehr überragend, aber immer näher seinem ersten Abstieg

Lobeshymnen für Österreichs Teamtorhüter Heinz Lindner nach einem Match von Grasshoppers Zürich sind fast sc hon Gewohnheit, keine Seltenheit. Einmal mehr hielt der 28jährige überragend, machte das 0:0 des Schlusslichts Samstag Abend  beim Zweiten FC Basel vor 22.000 Zuschauern im St.Jakob-Stadion möglich. Obwohl Basel 34 mal auf Lindners Tor schoss, zu 18 Eckbällen kam. Mehr Torschüsse gab es bisher in keinem Match dieser Saison. Aber Lindners Reaktionen verhinderten in Tor für die Mannschaft von Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller, unter dem Lindner vor sieben Jahren sein erstes Länderspiel bestritten hatte.

Lindners Leistung sorgte dafür, dass Young Boys Bern an diesem Abend sozusagen im Sofa Meister wurde. Ohne selbst in Aktion zu sein. Die Spieler und ihr Trainers, Adi Hütters Nachfolger Gerardo Seoane, sahen in der Lounge des Berner Stade de Suisse vor dem Großbildschirm, wie Lindners Paraden dafür sorgten, dass sie ohne zu spielen vor ihren letzten acht Partien mit 22 Punkten mehr nicht mehr einzuholen waren. Basel kann ja im besten Fall bis Saisonende nur noch 21 erobern. So zeitig war seit Einführung der Schweizer Super League vor 16 Jahren noch keiner Meister. Der FC Basel schafft es in der Saison 2016/2017 nach 30 Runden, als Champion festzustehen, Young Boy jetzt nach 29. Samstag Abend „brannte“ nach der Baseler Nullnummer Bern: Die Spieler feierten mit ihren Fans auf den Strassen die überzeugende Titelverteidigung, Seoane gab trotz Sonntag-Spiel beim FC Zürich für die große Party grünes Licht. Der Meister gewann trotz spontaner Titelfeier am Letzigrund 1:0, wobei der Steirer Thorsten Schick in den letzten zehn Minuten zu seinem 100. Einsatz bei Young Boys kam. Davon waren es 20 über insgesamt 1021 Minuten in dieser Saison.

Lindners Freude hielt sich nach der Superleistung in Grenzen. Denn trotz des  überraschenden Punktegewinns zum Debüt des neuen Trainers Uli Forte, bei dem sein Landsmann Marco Djuricin wegen einer Sperre fehlte, rückte der erste Abstieg in seiner Karriere  wieder ein Stück näher.  Denn der Vorletzte Xamax Neuchatel gewann in Luzern 1:0. Somit haben die Grasshoppers vor den letzten sieben Spielen sieben Punkte Rückstand. Normal nicht aufzuholen. Egal, wie viele Tore Lindner noch verhindern wird.

Foto: Blick Zeitung.

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