Eishockey

Murray ansprechbar: Die KAC-Serie wird verkürzt

Aufatmen nach dem Schock wegen des lebensbedrohlichen Herzstillstands von KAC-Verteidiger Jordan Murray, der Dienstag beim ersten Viertelfinalspiel gegen Fehervar bewusstlos zusammenbrach, aber dank der KAC-Ärzte, des Medizinpersonals in der Eishalle und Notfallmedizinern im Publikum reanimiert werden konnte: Murray, der von Mitte November bis Anfang Februar verletzt ausfiel, wurde Mittwoch im Klinikum Klagenfurt aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt, befand sich in stabilem Zustand, soll bei Bewusstsein und auch ansprechbar, sein. Da die Gesundheit über allem steht, kam nicht in Frage, dass die Serie zwischen den Kärntnern und den Ungarn vorerst weitergeht. Der KAC sagte das vorgesehene Eistraining ab.  Die für Donnerstag in Szekesfehervar und Samstag in Klagenfurt geplanten Partien finden nicht statt. Die Best-of-Seven-Serie wird auf ein verkürztes Format umgestellt. Nach aktuellem Stand soll das erste Spiel am kommenden Montag in Klagenfurt ausgetragen werden.

Die anderen drei Viertelfinalserien gehen wie geplant Donnerstag in Villach, Bruneck mit Pustertal-Salzburg und Laibach. Der Titelverteidiger aus Salzburg steht nach der 2:3-Heimniederlage in der Verlängerung zum Auftakt schon unter Druck: „Wir dürfen nicht sechs Strafen nehmen. Trotz gutem Penaltykilling kamen wir dadurch aus dem Rhythmus“, glaubte Trainer Manny Viveiros, „wir haben sicher Luft nach oben!“ Pustertal mit Ex-Graz-Legionär Rok Ticar entschied die bisherigen Heimspiele dieser Saison für sich (4:1, 2:1).

Foto: KAC.

1

Meist gelesen

Nach oben