Fußball

Nach 35 Jahren hat Austria wieder einen Polster! Burgstaller setzte sich unter Druck

Neunte Neuerwerbung bei der Wiener Austria. Mit einem großen Namen. Nach 35 Jahren hat die Austria wieder einen Polster. Am 26. Juni 1987 hatte Toni Polster beim 2:2 gegen Sturm in der „Gruab´n“ sein letztes Pflichtspiel für Violett bestritten, das letzte seiner 166 Tore in 200 Spielen erzielt. Montag vermeldete die Austria die Verpflichtung von Manuel Polster (Bild oben), eines 19 jährigen Offensivspielers, ein Linksfuß wie es Polster, der Rekordtorschütze in Österreichs Nationalteam. Wenn Manuel Polster nur die Hälfte der Erfolge haben solle, die Toni mit der Austria feierte, dann war es ein Superkauf. Toni Polster war von 1984 bis 1986 dreimal mit Austria Meister, 1985 Cupsieger, gewann 1986 den Bronzenen Schuh als drittbester Torschütze Europas, ein Jahr später den Goldenen als Bester.

Für Manuel Polster ist es erst sein Einstand im Profifußball. 2019 wechselte er von der Akademie in St. Pölten nach Wolfsburg, spielte in der deutschen U 19-Bundesliga. Die letzte Saison sammelte er Erfahrungen in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart, kam in der Regionalliga Süd-West bei 34 Einsätzen auf sechs Treffer. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag. Was für Polsters Qualitäten spricht: 31 Länderspiele für Österreich zwischen der U 15 und der U 18.

Bei Rapid stieg Guido Burgstaller im Trainingslager Bad Tatzmannsdorf voll ins Mannschaftstraining ein, die lädiert gewesene Wade hält. Der 33 jährige Rückkehrer wählte selbstbewusst die Rückennummer neun, obwohl er sich damit unter Druck setzte, weil damit Erinnerungen an Rapids Jahrhundertspieler Hans Krankl verbunden sind. Aber Burgstaller machte mit der neun am Trikot bei Nürnberg und St. Pauli sehr gute Erfahrungen, bei Schalke war bei 19 auch eine neun dabei. Daher keine Bedenken. Bei Grün-Weiß wurde auf der Generalversammlung Günter Kaltenbrunner, in dessen Ära 1996 zum zweiten Mal der Aufstiegs ins Europacupfinale gelang und der 30. Meistertitel geholt wurde, zum Ehrenpräsidenten ernannt und das Präsidium vergrößert: Um Michael Hatz, der zur Meistermannschaft von 1996 gehört. Damit ist er nach Gerald Willfurth der zweite ehemalige Rapid-Spieler in diesem nunmehr achtköpfigen Gremium. Das unter Präsident Martin Bruckner beschloss, eine grün-weiße Damenmannschaft ins Leben zu rufen. Eine Projektgruppe soll dafür einen Fahrplan erstellen, der auf der nächsten Generalversammlung im November präsentiert wird.

Meister Red Bull Salzburg bestreitet Dienstag im Trainingslager Bramberg bereits den zweiten internationalen Test. Der polnische Traditionsklub Legia Warschau ist der Gegner. Montag stiegen mit den Slowenen Benjamin Sesko und Sekou Koita zwei Stürmer in die Vorbereitung ein, die letzten Spieler rücken am Mittwoch ein. Dann ist der 30Mann-Kader komplett, kann Trainer Matthias Jaissle richtig durchstarten.  Mit dem Match gegen Griechenlands Serienmeister Olympiakos Piräus geht Samstag in Mittersill das Trainingslager zu Ende.

 

Foto: FK Austria/Daniel Shaked, Fk Austria.

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