Fußball

Nach 59 Neuverpflichtungen vorübergehend Transfer-Flaute!

Meister Red Bull Salzburg wird vielleicht diese Woche den Wechsel von Mo Camara nach England offiziell verkünden, der LASK noch einen neuen Stürmer präsentieren. Nicht zu rechnen ist mit der Einigung von Sturm Graz und Wolfsberg über den Wechsel von Innenverteidiger Dominik Baumgartner zum Vizemeister. Wenn man die zurückgeholten Leihspieler nicht dazurechnet, ebenso die Spieler, die bereits beim Klub waren, aber jetzt fix gekauft wurden oder aus der zweiten Mannschaft in den Bundesligakader hochgezogen wurden, dann entschlossen sich die zwölf Vereine bisher zu 59 Neuverpflichtungen. Spitzenreiter war die Wiener Austria mit zehn, Hartberg begnügte sich mit einer (der Schwede Albert Ejupi), Salzburg und WSG Tirol mit jeweils zwei. Bei Salzburg ist dies nachvollziehbar, dass man sich vorerst mit dem Brasilianer Fernando und dem serbischen Teamspieler Strahinja Pavlovic begnügte, bei Tirol nicht, dass außer des argentinischen Stürmers Lautaro Rinaldi und des 19 jährigen Abwehrspielers David Jaunegg, Sohn von Sportchef Stefan Köck, nichts passierte. Er kam von den LASK-Amateuren. Trotzdem schlugen die Tiroler in der Vorbereitung den deutschen Zweitligisten 1. FC Nürnberg, der den Aufstieg als Saisonziel hat, 2:0. Wobei der 24 jähriger Stürmer Denis Tomic, bisher in der zweiten Mannschaft, mit einem Traumtor aus einem Freistoß für Gesprächsstoff sorgte.

Vorübergehend wird´s eine Transferflaute geben, obwohl außer WSG Tirol auch die Vorarlberger Klubs, Altach und Aufsteiger Austria Lustenau, Handlungsbedarf haben. Das wird sich erst nach den Eindrücken der ersten Pflichtspiele im Uniqa-Cup und in der Bundesliga ändern, wenn man Schwächen erkennt. Und gegen Ende August, wenn das Transferfenster schließt, wird garantiert noch einmal Hektik aufkommen. Auch in Sachen Verkäufen. Wenn Klubs nicht ihr Ziel, die Qualifikation für die Gruppenphase, nicht erreichten. Dann könnte sich Rapid bemühen, den Kader zu verkleinern, weil dann nicht wie „erhofft“ bis November nur englische Wochen warten. Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic schloss das nicht aus.

Rapid und Wolfsberg sind bei den Einkäufen mit acht (am Bild oben fehlt der slowakische Teamverteidiger Martin Koscelnik) und sieben die „Verfolger“ der Austria, dann folgen Austria Klagenfurt und Altach mit jeweils sechs. Der LASK beließ es vorerst bei fünf, Ried bei vier. Wird sich beim Großeinkäufer Austria noch etwas tun? Das 3:0 gegen Vienna verfolgte auch Investor Jürgen Werner mit Sportchef Manuel Ortlechner und Trainer Manfred Schmid. Werner wird auch Mittwoch Abend in Faro an der portugiesischen Algavre vor Ort sein, wenn die Austria auf Einladung von AS Monaco ohne Zuschauer gegen den Dritten der Ligue 1 spielt. Vielleicht gibt´es dann neue Erkenntnisse.

 

Foto: SK Rapid/Red Ring Shots, Daniel Widner.

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