Fußball

Nach Austrias 2:1 machen Wille und Charakter Hoffnung

Nächster Sieg für die Wiener Austria im Kärntner Trainingslager Hermagor. Mit dem 2:1 (2:0) gegen den bosnischen Erstigisten Tusla zeigte sich Trainer Manfred Schmid „phasenweise ganz zufrieden“. Ihm gefielen viele gute Aktion, aber weniger die vielen vergebenen Chancen. Für ihn am wichtigsten: „Die Spieler gehen bei den hohen Belastungen an ihre Grenzen. Wille und Charakter der Mannschaft sind in Ordnung. Darauf können wir aufbauen!“ Die Austria führte bereits nach 22 Minuten 2:0, wobei vor allem Benedikt Pichler (Bild oben) auf sich aufmerksam machte: Nach Assist von  Dominik Fitz gelang ihm die Führung, dann leitete die Aktion zum zweiten Tor durch einen Querpass auf Fitz ein. Dessen Vorlage nützte Neuerwerbung Manfred Fischer. Es fehlten der angeschlagene Patrick Wimmer, der erkrankte Marco Djuricin und  Alexander Grünwald wegen seines Mittelhandknochen-Bruchs. Trotz Lob für Willen und Charakter: Personell muss sich bei Austria noch etwas tun. Speziell das Abwehrzentrum, in dem in der zweien Hälfte der Argentinier Isaac Monti zum zweiten Mal getestet wurde, ist eine Baustelle.

Personell etwas tun muss sich auch in Hartberg. Die Sorgen des neuen Trainers Kurt Russ wuchsen durch die Operation von Routinier Christian Klem, der nach einem Meniskusriss einige Wochen ausfällt. Der Vorgänger von Russ, Markus Schopp, trainiert in England bei Barnsley mit Dominik Frieser nur noch einen Österreicher: Der 31 jährige Innenverteidiger Michael Sollbauer, im Frühjahr öfters auf der Bank als in der Startelf, wechselte in die zweite deutsche Liga zu Aufsteiger Dynamo Dresden, bekam einen Zweijahresvertrag, wird dort mit dem inzwischen 32 jährigen Ex-Austrianer Philipp Hosiner, dem Schützenkönig in der Meistersaison 2012/13 spielen. Trainer von Dresden ist Alexander Schmidt, der eine Vergangenheit bei St. Pölten hat, dort im Frühjahr 2020 gehen musste.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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