Eishockey

Nur sieben Österreicher-Tore zum Start

Zum Start in die Erste Bank-Eishockeyliga fielen in den Spielen mit  Beteiligung der österreichischen Klubs 30 Tore. Aber nur sieben davon, also ein Viertel, gingen auch auf das Konto von Österreichern, die für Teamchef Roger Bader Kandidaten für die nächste Mission Klassenerhalt im Mai 2019 bei der  Weltmeisterschaft vor der Haustür in Bratislava, sind- Wirklich im Mittelpunkt standen Österreicher nur vor dem Anpfiff: In Linz, als die um die Black Wings sehr verdienten Brüder aus Wien,  Philipp und Robert Lukas, nach ihrem Karriereende verabschiedet wurden. Und in Salzburg, wo es für Daniel Welser verdiente  Standing Ovations gab. Sowohl von den Fans von Red Bull als auch vom KAC, bei dem der  Kärntner ja groß geworden war. Der KAC erwies sich mit dem 4:2-Auswärtssieg auch als Partycrasher bei den selbstbewussten Salzburgern.

Die meisten österreichischen Tor fielen beim 3:2 der Vienna Capitals bei den Linzer Black Wings, Nämlich vier. Für die Verlierer durch Brian Lebler, dem Nachfolger von Philipp Lukas als Kapitän, und Andreas Kristler, für die Sieger durch Nikolas Hartl. In Salzburg trugen sich Raphael Herburger im Powerplay und KAC-Stürmer Stefan Geier in die Socerlisten ein. Zwei Österreicher trafen auch bei Villachs 4:3 über Znaim in der Verlängerung beim einzigen österreichischen Trainer Gerhard Unterluggauer. Der hielt Wort, ließ mit vier Linie spielen, forcierte die jungen Österreicher. Felix Maxa traf in Unterzahl, Christoph Kromp bei fünf gegen fünf. Kein Österreicher scorte bei Dornbirns 4:3 im Westderby gegen Innsbruck, da gingen alle Treffer auf das Konto von sechs Legionären. Auch für die Grazer 99ers trafen beim 2:4 gegen Meister Bozen nur Legionäre.

Bei den acht österreichischen Klubs spielen auch nur zwei österreichische Torhüter. Und beide verloren: Rene Swette mit Innsbruck, Thomas Höneckl mit Graz in Bozen. Die beste Torhüterstatistik hatten der KAC-Norweger Lars Hauge und Jean Philippe Lamoureux von den Vienna Capitals mit 93,9 Prozent abgewehrter Schüsse, gefolgt vom Linzer Kanadier Ouzas mit 93,8.  Salzburgs neue Nummer eins, der 25jährige Amerikaner Stephen Michael, blieb zum Start allerdings den Beweis schuldig, dass er besser als sein Vorgänger, Österreichs Nummer eins, Bernhard Starkbaum sein wird, wie Salzburgs Trainer Greg Poss prophezeite: Michalek verschuldete zwei KAC-Treffer,  hielt nur 82,6 Prozent der Schüsse auf sein Tor.  Aber das ist vorerst nur eine Momentaufnahme.

Etwas aufregendes passierte im Umfeld von einem der drei österreichischen Legionäre in der National Hockey League, bei Thomas Vanek und den Detroit Red Wings: Der schwedische Kapitän Henrik Zetterberg beendete nach 15 Saisonen bei den Red Wings wegen chronischer Rückenbeschwerden und zu großer Schmerzen seine Karriere. Der 37jährige Center bestritt zwischen 2002 und 2018 1082 NHL-Spiele für Detroit, erzielte 387 Tore und leistete 623 Assists, gewann 2008 den Stanley Cup. Da Zetterberg mit Schweden 2006 sowohl Olympiasieger als auch Olympiasieger war, gehört er zum „Triple Club“. Mit ihm verlor die beste Eishockeyliga der Welt eine ihrer Legenden.

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