Fußball

Operation statt Durchstarten: Schock für Burgstaller

Guido Burgstaller hat weiter die Seuche am Fuß. Die vergangene Saison bei Schalke ohne erzieltes Tor in 21 Spielen bei Schalke in der Bundesliga  bezeichnete Österreichs Ex-Teamstürmer als eine der schwersten in seiner ganzen Karriere. Zu Beginn der Saison schob ihn Schalkes inzwischen beurlaubte Trainer David Wagner in die zweite Mannschaft ab. Der Wechsel in die zweite Liga zum Hamburger Kultklub St.Pauli,  zu dem er als „Malocher“ geradezu ideal passt, sollte für den 31 jährigen Kärntner einen Neustart  bedeuten, den Spaß zurückbringen. Doch der Neustadt bracht ihn schon nach dem zweiten Einsatz in die Uniklinik Hamburg-Eppendorf: Dort muss Burgstaller wegen einer Gefäßverletzung im Bauchbereich operiert werden. Und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Sicher für Monate. Bittere Zeiten für den großen Kämpfer.

Es passierte Montag Abend bei seiner Kiez-Premiere, dem ersten Heimspiel im St.Pauli-Dress am Millerntor. Gegen seinen Ex-Klub 1. FC Nürnberg, bei dem seine Deutschland-Zeit begonnen hatte. Bei einer der vielen Zweikämpfe, die er unter anderem gegen seinen Landsmann Georg Margreitter bestritt, muss es passiert sein. Burgstaller wurde im Finish ausgetauscht, bereits in der Nacht auf Dienstag mit starken Schmerzen in die Uniklinik eingeliefert werden. Mittwoch Nachmittag gab der Klub mit großem Bedauern bekannt, dass Burgstaller operiert werden muss. Denn St.Pauli verlor auch einen Hoffnungsträger auf unbestimmte Zeit: „Wir hoffen, dass die Operation gut verläuft und wünschen ihm eine schnelle Genesung“, meinte Sportchef Andreas Bornemann, der den Ex-Rapidler Burgstaller vor Jahren nach Nürnberg und jetzt zu St. Pauli lotste. Das klingt nicht gut, sondern ziemlich ernst.

 

Foto: St.Pauli.

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