Fußball

Prödl kam Rapid zuvor: Erster Trainerstelle von Burgstaller bei Österreichs U 19

Als Guido Burgstaller vor zwei Monaten mit einem Tor und dem Assist beim entscheidenden Treffer zum 3:0 Rapids gegen den LASK, das den Europacupplatz sichertem seine aktive Karriere  beendete, hieß es aus der grün-weißen Chefetage, Burgstaller soll und wird ein Teil von Rapid bleiben. Der Plan ging nicht auf. Denn Dienstag präsentierte der ÖFB den 36 jährigen als Verstärkung für das Trainerteam von Teamchef Martin Scherb (Bild) beim neuen U 19-Team des Jahrgangs 2007, das im Oktober zum Auftakt der Qualifikation für die Europameisterschaft 2026 bei einem Turnier in Slowenien auf die Veranstalter, Israel und Luxemburg treffen wird.  Das ist die erste Trainerstelle des 26 fachen Nationalspielers, der im Juni in seiner Heimat Kärnten bereits bei der Tour „Trainieren mit Teamchef Ralf Rangnick“ zu Gast war.

Mit diesem Coup kam Sebastian Prödl als Leiter der Nachwuchs-Nationalteams Rapid zuvor. Burgstaller soll den Talenten, die vor dem herausfordernden Schritt vom Nachwuchs in den Profibereich stehen, auf und neben dem Platz mit all seiner Erfahrung und Qualität helfen: „Er wird mit seiner Persönlichkeit perfekt in diese Rolle passen. Besonders die Offensivkräfte werden von ihm profitieren“. Damit sind unter anderem Kenneth Adenejhure von Red Bull Salzburg, Jacob Hödl von Sturm Graz, der in den ersten zwei Bundesligarunden zu zwei Kurzeinsätzen kam oder Thierry  Tazameta, der in Borussia Dortmunds U 19-spielt, gemeint. Burgstaller glaubt, bei seiner Trainerpremiere selbst noch lernen zu können. Das Engagement beim ÖFB soll allerdings eines bei Rapid nicht ausschießen.

Rapid präsentierte Dienstag die nächste Neuerwerbung aus Afrika: Es ist der 19 jährige Stürmer Moulaye l Haidara aus Mali, der in der gleichen Akademie wie Rapids Eckpfeiler im Mittelfeld, Mamadou Sangare ausgebildet wurde.  Haidara gefiel im Probetraining und bei Testspielen während der Sommervorbereitung mit Dynamik und Torgefährlichkeit, ist sowohl im Angriffszentrum als auch an den Flügelpositionen einsetzbar. Offiziell wurde er für die zweite Mannschaft in der zweiten Liga verpflichtet. Das muss aber nicht sagen. Das hieß es auch bei Dominik Weixelbraun, als er von Zweitligist Amstetten kam. Aktuell gehört er fix zum Kader für die Bundesliga und den Europacup, war Sonntag am Umschwung zum 2:1 bei Sturm Graz, den ersten Auwärtssieg gegen den Meister, seit fünf Jahren, beteiligt.

 

 

Foto: ÖFB/Tugrul Karacam.

4

Meist gelesen

Nach oben