Fußball

Pacult wartet auf Urteil in Lausanne! Meister Pehlivan um Champions League

Adi Hütter gewann auch sein erstes Spiel als neuer Schweizer Meister mit Young Boys Bern. Dabei ließ der gefeierte Trainer in Sion beim Abstiegskandidaten sechs Stammspieler draußen. Das  Match bewies, dass ein Champion auch ohne eigenen Torschuss gewinnen kann. Ein Eigentor der Walliser bedeutete das 1:0. Höher gewann Damir Canadi in der letzten Runde vor dem Play off in Griechenland mit Atromitos Athen, nämlich 4:0  gegen Kerkyra. Platz vier stand  schon lange vorher fest. Peter Pacults Erfolgsstory in Albanien mit NK Kukesi endete europäisch: Der 2:1-Heimsieg gegen  Schlusslicht Lushinja bedeutete die Qualifikation für einen internationalen Bewerb, womit sich der Vertrag des letzten Rapid-Meistertrainers automatisch umein Jahr verlängerte. Rang zwei hinter Tabellenführer Skenderbeu ist mit zehn Punkten gegenüber dem Dritten und 15 gegenüber dem Vierten abgesichert. Selbst wenn Pacults Team alle vier ausstehenden Spiele verlieren sollte, bedeutet das im schlechtesten Falle Rang drei. Aber es wird schon beim zweiten Platz bleiben. Dann hängt es vom Urteil des internationalen Sportgerichtshofs in Lausanne ab, in welchem Bewerb Pacult mit Kukesi spielen wird: Bestätigt der CAS die UEFA-Sperre  gegen Skenderbeu wegen Spielmanipulationen, heißt das Qualifikation für die Champions League, ansonst für die Europa League.

Sicher in der Qualifikation in der Champions League spielt eine „Entdeckung“ Pacults zu Rapid Zeiten: Yasin Pehlivan (Bild oben rechts) fixierte mit Spartak Trnava den ersten Meistertitel seines Klubs in der Slowakei. Beim 2:0 gegen Dunajska Streda, das auch theoretisch alles klar machte,  erzielte Ex-Admira-Stürmer Marvin Egho (oben links) sein siebentes Saisontor. Da in der Slowakei die Punkte nach dem Grunddurchgang ins Play-off mitgenommen werden, es nicht wie künftig in Österreich eine Halbierung gibt, war der Erfolg schon länger auf Schiene. Damit ist auch Trainer Nestor El Maestro, vergangene Saison Assistent von Thorsten Fink bei der  Austria, bei seinem ersten Job als Chef obenauf. Bei Sturm Graz war er ein Kandidat gewesen, als feststand, dass Franco Foda Österreichs neuer Teamchef wird, zur Austria gab es keine ernsthaften Kontakte, als es um Finks Nachfolge ging.

Für Pehlivan ist es sein gefühlter erster „echter“ Meistertitel, weil bei dem mit Red Bull Salzburg in der Saison 2015/16 er unter den Trainern Peter Zeidler und Oscar Garcia  nur auf 17 Einsätze gekommen war. Bei Trnava zählte die Nummer zehn zu den Leistungsträgern und Zentralfiguren. Für ihn ebenso eine herausragende Saison wie für den neuen Meister. Der Vertrag von Egho geht weiter, der  des Mittelfeldspielers läuft aus. Das Angebot zur Vertragsverlängerung hat er in der Tasche, die  Chance auf die Champions League reizt schon. Aber der fürchtet, dass Spartak Trnava nicht noch einmal  eine so gute Saison  gelingen wird: „Ich muss jetzt mit 29 Jahren eine richtige Entscheidung treffen“,weiß der Jungvater einer Tochter. Was er darunter versteht verrät er noch nicht. Aber die Rückkehr nach Österreich könnte ein Thema sein.

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