Fußball

Rangnick und die WM: Von Südkorea über Ecuador nach Malibu

Ralf Rangnick hatte Montagabend im „Talk aus Hangar 7“ von Servus TV einiges zu erzählen. Speziell über die Vorbereitung auf die WM-Endrunde in den  Vereinigten Staaten. Im März wird Österreichs Team im Wiener Happel-Stadion gegen WM-Teilnehmer Südkorea (in einer Gruppe mit Mexiko, Südafrika und einem Sieger des europäischen Nations League-Play-off) spielen, zwei Monate später gegen Ecuador( bei der WM Gruppengegner von Deutschland, Elfenbeinküste und Curacao), ehe es am 4. Juni, schon zwölf Tage vor dem ersten Gruppenspiel gegen Jordanien in San Francisco) über den großen Teich geht, um sich zu akklimatisieren. Der letzte WM-Test soll in Kalifornien über die Bühne gehen, das Quartier in der Nähe von Malibu sein. Womit es eine kleine Verbindung zu „I´am from Austria“, Rainhard Fendrichs Nationalteamhymne gibt. Denn ein gibt auch einen Fendrich-Hit in Zusammenhang mit Malibu. Der heißt „Am Strand von Malibu“. Quartier in der Nähe von Malibu bedeutet auch: Der WM-Trip kommt dem ÖFB nicht billig, sogar ziemlich teuer.

Die WM-Gruppe erinnert Rangnick mittlerweile an die bei der Euro 2024. Die galt als schwerste, dennoch gelang Österreich der Gruppensieg vor Frankreich, Holland und Polen. Laut Datenbänken ist die WM-Gruppe mit Argentinien, Österreich, Algerien und Jordanien die ausgeglichenste. Wie zur Bestätigung erreichte Jordanien beim derzeit laufenden Arab-Cup in Katar durch ein 1:0 im Duell der WM-Teilnehmer gegen Saudiarabien das Finale, in dem die Mannschaft von Teamchef Jamal Sellami Donnerstag auf Marokko treffen wird. Algerien scheiterte im Viertelfinale an den Arabischen Emiraten im Elfmeterschießen, allerdings fehlten einige Stammspieler wie der frühere Manchester City-Star Riyad Mahrez.: „Gegen Jordanien sollten wir schon gewinnen. Gegen Weltmeister Argentinien können wir nur gewinnen. Und gegen Algerien kann es schon um alles gehen!“ Um alles ist für Rangnick sicher der Gruppensieg. Als Erster würde Österreich in Los Angeles auf den Zweiten der Gruppe mit Spanien, Uruguay, Saudiarabien und Kap Verde treffen, als Zweiter in Miami auf den Gewinner der Spanien-Gruppe.

„Es kommt nicht so viel nach. Gerade im Sturm muss da was aufgeholt werden“, fiel Rangnick zur Zukunft nach der WM ein. Es ist nicht unmöglich, dass er auch nach der WM Teamchef ist. Das diesbezügliche Gespräch mit Josef Pröll, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des ÖFB, seit gut gewesen: „Es ist aber noch keine Eile, es gibt auch noch keine Tendenz. Nehmen wir an, dass wir bei der WM weiterkommen. Dann ist das schwer zu toppen.  Was passiert im Sturm? Da kann mir Josef Pröll auch nicht helfen. Der spielt das nicht. Das ist schon eine zache Position!“

Foto: ServusTV/Johannes Jank.

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