Fußball

Rapid hat schlechte Erinnerungen an Kunstrasen, Jansson traf schon in Stockholm

Seit Montag benützt Rapid den Kunstrasenplatz im Körner-Trainingszentrum. Zur Eingewöhnung auf das Hinspiel des Viertelfinales gegen Djurgarden. Auch das wird in der 30.000 Zuschauer fassenden Stockholm-Arena, in der 1700 Rapid-Fans erwartet werden, auf Kunstrasen ausgetragen. An dieses Terrain hat Rapid seit fünf Jahren schlechte Erinnerungen. Unter Didi Kühbauer gab es im norwegischen Molde in der Europa League auf Kunstrasen ein unerwartetes 0:1, vom derzeitigen Kader spielten damals Ercan Kara und Tormann Paul Gartler. Am Ende landete Rapid in der Gruppe hinter Molde nur auf Platz drei, kam daher  nicht in die k.o.-Phase. Das galt damals als eher peinlich. Ruhmestat wäre es auch jetzt keine, an Djurgarden zu scheitern und nicht ins Semifinale der Conferene League zu kommen.

Einer weiß, wie es ist, in Stockholm auf Kunstrasen zu spielen. Dreimal hat dies Rapids Winterkauf Romeo Amane mit seinem ehemaligen Klub Häcken bereits getan. Beim ersten Mal im Oktober 2022 gewann Amane 1:0, 2023 verlor er 0:1, letztes Jahr verspielte er dort eine 3:0-Führung, musste sich mit einem 3:3 begnügen. Von fünf Duellen gegen Djurgarden mit Hacken gewann und verlor Amane je zwei, einmal gab es keinen Sieger. Der erste Einsatz von Amane in der Startelf wäre eine Möglichkeit für Trainer Robert Klauß, auf die Gelbsperre von Mamadou Sangare zu reagieren. Letzten Freitag beim 0:2 gegen Sturm dauerte Amanes Debüt 19 Minuten. Die anderen Varianten heißen Moritz Oswald und Tobias Börkeeiet, der letzten Freitag in Gent nicht zum Kader gehörte. Isak Jansson spielte bis vor drei Jahren in Schweden bei Kalmar, 2021 und 2022 dreimal gegen Djurgarden, beim 2:3 in Stockholm erzielte er vor vier Jahren ein Tor. Djurgarden klagt über Personalprobleme. Wegen Verletzungen und Sperren stehen dem mit Jänner neu gekommenen finnischen Trainer Jani Honkavaara nur 14 Feldspieler zur Verfügung.

Als Experte bei der Übertragung von Canal+ aus Stockholm werden zwei mit grün-weißer Vergangenheit aus dem Studio tätig sein: Ex-Trainer Zoran Barisic und Union Berlin-Kapitän Christopher Trimmel. Nichts Neues läuft bei der Suche nach einem neuen Wirtschaftsvorstand. Bis kommenden Dienstag ist der Posten ausgeschrieben, kann man sich um die Nachfolge von Marcus Knipping bewerben. Zu einer Einigung über eine einvernehmliche Vertragslösung kam es mit dem Deutschen wie erwartet bisher nicht.

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