Fußball

Rapid verlängerte mit Max Hofmann bis 2025! Heißt Karas Nachfolger Tabakovic?

Jetzt laufen „nur“ noch bei 14 Rapid-Spielern im Sommer die Verträge aus: Im Trainingslager Belek machte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic alles klar mit Kapitän Max Hofmann (Bild oben). Der 28 jährige Innenverteidiger verlängerte den im Juni auslaufenden Vertrag um drei Jahre bis 2025. Das war sowohl für den Klub als auch für ihn gleichsam alternativlos. Hofmann gehört seit 2013 zum Kader, das  Debüt in der Bundesliga feierte er, als Barisic Trainer war. Das trifft auch auf Richard Strebinger zu. Doch um den Tormann gibt´s Rätsel. Grün-Weiße Insider behaupten, Barisic  hätte ihn ein halbes Jahr vor Vertragsende ablösefrei zum 15 fachen polnischen Meister Legia Warschau, der in dieser Saison als Vorletzter in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz steht,  ziehen lassen. Aber Strebinger sollt selbst den Wechselgedanken ad acta gelegt haben, als er mitbekam, bei Legia vorerst als Nummer zwei für den 41 jährigen Artur Boruc geplant zu sein, Der 65 fache Teamkeeper war 15 Jahre lang Legionär in Schottland, Italien und England bei Celtic Glasgow, Fiorentina, Southampton und Bournemouth.

Wer Barisic kennt, weiß, dass er schon einen möglichen Nachfolger für Ercan Kara kontaktiert und mithm für den Fall der Fälle alles besprochen hat. Nicht erst  seit der Abreise des Mittelstürmers aus dem Trainingslager am Samstag, sondern bereits vor Wochen, als sich abzeichnete, dass Kara den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Aber bevor der Wechsel von Kara in die Major League Soccer nicht in trockenen Tüchern ist, wird sich Barisic zu dem Thema nicht äußern. Kara fliegt Dienstag mit seinen Beratern vom Schweizer SBE Management (Sertan Günes, Emre Öztürk) via Frankfurt nach Orlando. Das Internetportal Transfermarkt outete den Klub, der Kara holen will, den weder Rapid noch das Kara-Management verraten wollten: Orlando City. Ein vor sieben Jahren gegründeter Verein, bei dem Kara an seine Vergangenheit bei den Austria-Amateuren erinnert wird. Durch die Vereinsfarbe violett. Bekanntester Spieler war der 112 fache portugiesische Teamstürmer Nani, der ab 2019 in Florida spielte. Im Jänner übersiedelte er mit 35 Jahren in Italiens Serie A zu Venezia, ist dort Mitspieler von Rapids Ex-Verteidiger Max Ullmann.

Aber wer kommt statt Kara nach Hütteldorf? Wie man hört, könnte es der beste Torjäger aus der zweiten Liga sein. Von Tabellenführer Austria Lustenau. Ein 1,94 Meter großer Strafraumstürmer, der im Herbst in 16 Spielen 19 Toren erzielte, ein „Knipser“ und guter Kopfballspieler. Der 27 jährige Schweizer Haris Tabakovic kam 2020 aus Ungarn von Debrecen ins Ländle, spielte zuvor in der Schweiz bei Young Boys Bern, Wil und Grasshoppers Zürich, kam auf 15 Einsätze im Schweizer U 21-Team. Der Marktwert steht bei 600.000 Euro, sein Vertrag endet im Juni. Also würde das für Rapid finanziell zu stemmen sein.

Vitesse Arnheim, im Februar der Gegner Rapids in den Play-offs um einen Achtelfinalplatz in der Conference League, verlor in Hollands Eredivisie eine Woche nach dem 1:0 gegen Feyenoord in Rotterdam  daheim gegen den Zwölften Groningen 1:3 (0:0). Die rote Karte für den belgischen Stürmer Lois Openda nach 35 Minuten war der Knackpunkt. Ex-Rapid-Talent Adrian Grbic spielte bis zur 75. Minute, das Tor erzielte Dominik Oroz, der eine Liefering-Vergangenheit hat. Vitesse wurde von Twente Enschede und Alkmaar überholt, fiel auf Platz sechs zurück. Der einzige österreichische Sieger in der Eredivisie am Wochenende war Ex-LASK-Kapitän Gernot Trauner, der mit Feyenoord auswärts NEC Nijmegen 4:1 (1:1) bezwang. Philipp Mwene wurde bei PSV Eindhoven im Spitzenspiel gegen Ajax Amsterdam nach 63 Minuten beim Stand von 1:1 eingewechselt. Am Ende verlor Eindhoven 1:2 und damit die Tabellenführung an Ajax.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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