Fußball

Rapper Wurmbrand ist „Entdeckung“ von Teamgeist! WM bringt 8,9 Millionen

Michael Gregoritsch, dessen Tor gegen Bosnien Österreich erstmals seit 28 Jahren zur WM-Endrunde brachte, war Dienstagabend der Ehrengast, als Canal+ in der Wiener Urania die zweite Staffel von „Teamgeist – unser Weg“ präsentierte. Bei der ersten ging es um die Europameisterschaft, bei der neuen, die Freitag exklusiv bei Canal+ startet,  steht die emotionale Reise zur WM 2026 im Mittelpunkt. In der Urania war die vierte Folge über den entscheidenden Abend zu sehen, die erste heißt Nähe und Vertrauen, zeigt den Alltag von Teamchef Ralf Rangnick, die Momentaufnahme des Teams. In der zweiten, Stabilität und Widerstände, kehrt Kapitän David Alaba nach seiner Verletzung zurück. Die Themen sind das schwache Heimspiel gegen Zypern in Linz (1:0) und der wichtige Auswärtssieg gegen Bosnien in Zenica. Die dritte Folge zwischen Rekord und Rückschlag zeigt den Jubel über den 10:0-Rekordsieg gegen San Marino und die darauf folgende Enttäuschung des 0:1 in Rumänien.

Die vierte und letzte ist ein Erlebnis. Allein schon durch die emotionalen Ansprachen des verletzten Kapitäns David Alaba in der Kabine vor dem 2:0 auf Zypern und dem „Finale“ gegen Bosnien im ausverkauften Happel-Stadion. Die Kameras waren auch beim Besuch von Bundespräsident Alexander van der Bellen in der Teamkabine vor dem Abschlusstraining zum Bosnien- Spiel in der Kabine dabei. Die „Entdeckung“ ist jedoch sicher der Auftritt von Rapids Stürmertalent Nikolaus Wurmbrand. Jeder Teamneuling muss zum Einstand vor  versammelter Mannschaft singen. Wurmbrand bat um einen „Aufschub“,  sang erst während der fünftägigen Vorbereitung in Paphos auf Zypern. Er präsentierte sich als Rapper mit einem selbst geschaffenen Lied. Wurmbrand verblüffte alle. Er hat auch als Rapper Talent.

Natürlich gehört zur gelungenen Staffel auch die Tatsache, dass Thomas Trukesitz nicht nur Rangnicks „Stimme“ und die des Teams ist, sondern zugleich auch „Head of Sports“ bei Canal+. Daher gibt´s Bilder aus dem Autobus auf der Fahrt nach dem 2:0 auf Zypern zurück ins Hotel. Die Spieler verfolgten auf ihren Handys die  von Bosnien -Rumänien, nach Rumäniens Siegestor warf Alaba enttäuscht seines weg. Und auch  von der taktischen Besprechung vor dem „Finale“, bei der sich die Spieler auch gegenseitig pushten, Christoph Baumgartner Marko Arnautovic mit „Panzer“ anredet.  Gregoritsch gestand Dienstag, dass er sein Tor zum Ausgleich gegen die Bosnier inzwischen sicher 400mal gesehen hat. Das Schusswort von Alaba zur WM-Qualifikation passt genau: „Danke, das hat mir in meiner Karriere noch gefehlt!“

Seit Mittwoch ist bekannt, wie viel Geld die WM-Teilnahme dem ÖFB bringt. Sicher 10,5 Millionen US-Dollar, das sind derzeit 8,944 Millionen Euro. Das sind das Startgeld und die Beteiligung der FIFA an der Vorbereitungskosten. Gelingt gegen Jordanien, Argentinien und Algerien der Aufstieg unter die letzten 32, wäre das 11 Millionen US-Dollar oder 9,37 Millionen Euro wert. Insgesamt 556 Millionen Euro zahlt die FIFA an die 48 WM-Teilnehmer – das bisher höchste Preisgeld.

 

Foto: Canal+.

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