Fußball

„Uitstehende Wedstrijd“: Trauner zum Einstand man of the match!

So wie der  LASK steht praktisch auch sein Ex-Kapitän schon in den Play-offs zur Conference League: Gernot Trauner schaffte dies mit Feyenoord Rotterdam durch ein 3:0 (1:0) beim Schweizer Cupsieger FC Luzern im Österreicher-Duell gegen Patrick Farkas. Zuvor war der  Innenverteidiger eine Stunde lang bei einem Testspiel gegen Den Haag im Einsatz, Donnerstag war es ein offizieller Einstand, bei dem er gleich einen bleibenden Eindruck hinterließ. Im holländischen TV wurde Trauner zum „Man of the match“ gewählt, auf der Feyenoord-Homepage lobte Trainer Arne Slot den Neuzugang aus Oberösterreich mit den Worten „uitstehende wedstrijd gespelt!“ Uitstehende heißt herausragend, wedstrijd ist der holländische Ausdruck für Spiel, gespelt bedeutet einfach gespielt.  Feyenoord glaubt bereits nach dem ersten Pflichtspiel mit Trainer, durch seinen Erwerb einen Volltreffer gelandet, die Mannschaft auf einer wichtigen Position verstärkt  zu haben.

Trauner hinterlässt auch so Spuren. Wie in Österreich spielt er mit einem Nasenpflaster. So wie in der Bundesliga dürfte er auch in der Eredivisie der einzige sein, der dies tut. Im 4-3-3 hat Trauner seinen Platz rechts im Abwehrzentrum neben dem Argentinier Marcos Senesi.  Ein Beweis für das, was er immer behauptet hatte: Er findet sich auch zurecht, wenn nicht wie beim LASK mit drei Innenverteidigern agiert wird. Als Zeichen der Wertschätzung bekam er die vom LASK gewohnte Rückennummer, spielt mit 18. Diese Nummer musste für ihn Senegal-Stürmer Aliou Balde hergeben. Kein Wunder, dass sich Trauner in neuer Umgebung wohl fühlt: „Feyenoord ist ein aufregender Klub!“ Bis zum ersten Spiel um Punkte dauert es noch. Zuerst nächsten Donnerstag im „De Kuip“ die Pflichtübung gegen Luzern, drei Tage später in der Meisterschaft bei Willem II.

In die Play-offs müsste auch Heinz Lindner mit dem FC Basel kommen, bei dem es bisher perfekt läuft. Der Tormann konnte sich in Budapest über das 2:1 gegen Ujpest Dosza freuen, den fünften Sieg im fünften Pflichtspiel dieser Saison. Einen Rückstand müssen hingegen die Ex-Rapidler Stefan Schwab und Thomas Murg mit Paok Saloniki aufholen: Sie verloren Dienstag in Dublin gegen FC Bohemians 1:2. Aber das müsste eigentlich doch zu schaffen sein.

Foto: Feyenoord Rotterdam.

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