Fußball

Valencia bringt Wöber nur Unglück: Saisonende bei Sevilla

Gegen den FC Valencia hatte Max Wöber vor drei Jahren mit 18 bei der 0:4-Heimpleite in der Europa League sein Debüt bei Rapid gefeiert. Als linker Verteidiger. Sonntag verlor er auch sein zweites Match gegen Valencia. Auch als linker Verteidiger. Allerdings im weißen Sevilla-Dress. Nur mit 0:1 (0:1) durch einen unnötigen Elfmeter, aber auch sehr schmerzhaft. Sowohl was Sevillas Kampf um Rang vier und die Champions League betraf als auch ihn persönlich: Er spielte zwar durch, wurde aber am rechten Knie schwer verletzt. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, aber die Saison ist für den 21jährigen Teamspieler so gut wie beendet: „Es ist etwas mit dem Meniskus, aber es könnte dazu auch noch eine Absplitterung sein.“ Bitter für ihn. Gerade in der Phase, in der er sich so richtig zu etablieren begann: Sieben Einsätze in der La Liga, einer in der Europa League, seit er Ende Jänner von Ajax Amsterdam verpflichtet wurde.

Die verhängnisvolle Szene: Er sprang über eine Grätsche, blieb dann beim „Aufsprung“ im Rasen hängen, das Knie gab nach. Sonntag Abend befürchteten Sevillas Ärzte sogar einen Kreuzbandriss, der ein halbes Jahr Pause bedeutet hätte. Der Verdacht bestätigte sich Montag bei der Magnetresonanz nicht. Aber Wöber erfuhr dabei, dass er bis zu sechs Wochen nicht einsatzfähig sein wird. Da die La Liga am 19. Mai beendet wird, wird sich das Comeback bei Sevilla nicht mehr ausgehen. Schlecht für Wöber. Da fällt es schwer, das Wort vom „Glück im Unglück“ zu strapazieren. Bis zur Unter 21-Europameisterschaft im Juni in Italien, bei der Wöber unbedingt mit Österreich spielen will, sollte aber alles in Ordnung sein. Bleibt die Frage, ob Sevilla für seinen Einsatz nach der Verletzung grünes Licht gibt. Denn es handelt es sich dabei um keinen Pflichttermin.

Wöber, der sich eigentlich in Spanien sehr wohl fühlt, versäumt damit die letzten neun Runden, vor denen Sevilla nur auf Platz sieben liegt, also im Moment nicht einmal für di Europa League qualifizieren wäre. Auf Getafe und Rang vier, mit dem man fix in der Champions League wäre. fehlen aber nur drei Punkte. Donnerstag könnte mit einem Heimsieg der Fünfte Alaves im direkten Duell überholt werden. Das wird Wöber nur von der Tribüne im Piz Juan-Stadion beobachten können. Ausser ihm fällt derzeit auch der tschechische Tormann Tomas Vaclik aus. Für die nächste Saison, zu der ja Munas Dabbur aus Salzburg kommt, sind  noch wichtige Entscheidungen offen. Vor allem, wer Trainer wird. Derzeit ist es Sportchef Joaquin Caparros, der ehemalige Trainer von  Andi Ivanschitz bei Levante, der nach Sevillas Scheitern in der Europa League bei Slavia Prag  Pablo Marchin bis Saisonende ablöste. Der 30jährige dänische Innenverteidiger .Simon Kjaer erhielt von Caparros bereits die Mitteilung, keinen neuen Vertrag zu bekommen.

Foto: © Sevilla FC Media.

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