Fußball

Viererpack von Gnabry, Bayern im Torrausch! Aber Alaba wieder verletzt

Wenn das keine Kampfansage von Bayern München in der Champions League war. Bei Tottenham Hotspurs, dem Finalisten der letzten Saison, in London nach 13 Minuten 0:1 zurück, aber am Ende glorreicher 7:2 (2:1)-Sieger. Mit einer phänomenalen zweiten Hälfte und einem Viererpack des 24jährigen Serge Gnabry innerhalb von 35 Minuten zum 1:3 und 1:4, 2:5 und 2:7. Die letzten zwei Tore gelangen ihm in den letzten sieben Minuten. Das waren die ersten Tore Gnabrys in der Champions League. Phänomenal, der zweithöchste Sieg der Bayern in ihren Europacupspielen, die höchste Pleite von Tottenham. Dabei sah es nach einer halben Stunde  gar nicht gut für Bayern aus, obwohl Joshua Kimmich zwei Minuten nach dem 0:1 den Ausgleich erzielte. Danach hielt Tormann Manuel Neuer mit Weltklassereaktionen Bayern im Spiel. Mit der Führung von Robert Lewandowski kurz vor dem Pausenpfiff  begann Bayerns Gala.

Bei der David Alaba nicht mehr dabei war. Er kam zur zweiten Hälfte nicht mehr aus der Kabine.  Weil er nicht mehr richtig durchatmen konnte. Wegen einer Attacke von Tottenhams Verteidiger Serge Aurier samt Nachtreten gegen den am Boden liegenden Österreicher nach bereits neun Minuten. Der französische Referee Clement Turpin sah nichts, das war glatt Rot. Aurier war letzten Samstag beim 2:1 gegen Ralph Hasenhpttls FC Southampton ausgeschlossen worden: „David hat sich bis zur Pause richtig durchgequält“, berichtete Bayerns Trainer Niko Kovac nachher im „Sky“-Interview, „man muss erst sehen, ob es nur Rippenprellung ist oder sogar noch mehr!“ Schlechte Nachrichten für Franco Foda. Denn es droht Alabas Ausfall für die Qualifikationsspiele gegen Israel und Slowenien.

Bei den Jubelszenen nach Schlusspfiff mitzumachen, bereitete Alaba einige Schmerzen. Gar keinen  Grund zum Jubekn hatte Teamkapitän Julian Baumgartlinger. Nach dem 0:3 (0:1) bei Juventus Turin hat Leverkusen keinen Punkt. Die Aussichten, in der Champions League zu überwintern, sind nach zwei Spielen nur noch minimal, da Atletico Madrid bei Leverkusens Bezwinger im Startspiel, Lok Moskau 2:0 gewann. Leverkusen hat je vier Punkte weniger als Juventus und Atletico. Leverkusen wollte, aber konnte Juventus nie unter Druck setzen, kam trotz 65 Prozent Ballbesitz bis zur Pause zu keinem einzigen Torschuss.  Den Schlusspunkt setzte Ronaldo knapp vor Schluss. Aleksandar Dragovic ärgerte sich bereits Stunden vor Anpfiff, als er erfuhr nicht zu spielen Obwohl Leverkusen mit ihm in der Bundesliga kein Tor kassierte, setzte Trainer Peter Bosz nicht auf ihn, sondern auf Jonathan Tah, der zuletzt Dragovic weichen musste. Tah verschuldete nach 14 Minuten die Führung von Juventus durch Gonzalo Higuain.

Nicht so hoch wie der Ex-Austrianer Baumgartlinger verlor der Ex-Austrianer Emir Dilaver. Mit viel Glück nur 0:2 (0:0) mit Dinamo Zagreb bei Manchester City. Dilaver kam beim Führungstor von Raheem Sterling um einen Schritt zu spät. Manchester City feierte wie Bayern den zweiten Sieg. Das gelang auch Paris St.Germain mit dem 1:0 bei Galatasaray Istanbul. Noch keinen Sieg hat Real Madrid. Daheim im Finish durch Casimiro gegen LASK-Bezwinger FC Brügge ein 2:2 gerettet.

Foto: UEFA.

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