Fußball

Volle Bereitschaft für Kampfspiel oder 7:3-Führung des LASK gegen Salzburg

Der Schlager der letzten Runde im Grunddurchgang als Vorspiel zum Sonntags-Finale um die letzten zwei Plätze in der Meisterrunde P bei Austria gegen Wolfsberg, WSG Swarovski Tirol gegen Rapid und Hartberg gegen St.Pölten: Der Dritte LASK empfängt in Pasching  Meister und Tabellenführer Red Bull Salzburg, hat den daheim seit 8. April 2018, als der Trainer noch Oliver Glasner hieß, nicht mehr bezwungen. Seither gab es je zwei Unentschieden und Niederlagen. Trainer Dominik Thalhammer erkannte  bei seinen Spielern die volle Bereitschaft für ein Kampfspiel mit hohem Tempo und besonderer Intensität. Ähnlich sah sein Gegenüber Jesse Marsch das Duell: „Entscheidend wird sein, den Kampf anzunehmen!“  Natürlich geht es auch bereits um die Ausgangsposition für die Meisterrunde: Salzburg bleibt auch nach der Puntketeilung voran. Das steht schon fest. Fragt sich nur mit welchem Vorsprung. Gewinnt der LASK, wären es nur vor den zehn Runden noch zwei auf die Linzer. Siegt Salzburg, hätte der LASK fünf Punkte Rückstand auf Platz eins. Bei einem Unentschieden wären es immer noch vier. Also brauchen die Linzer ein Erfolgserlebnis

Vor dem Anpfiff liegen sie schon 7:3 voran. Allerdings nur bei der Anzahl der Teamkandidaten für die WM-Qualifikation gegen Schottland. Vom LASK stehen Tormann Alexander Schlager, Abwehrchef Gernot Trauner, Philipp Wiesinger, Reinhold Ranftl, Thomas Goiginger und Husein Balic im  43-Mann-Kader von Franco Foda, von Salzburg nur Kapitän Andreas Ulmer, Innenverteidiger Max Wöber und Albert Vallci. Brisant wird in Pasching aber besonders der Vergleich der Torhüter: Schlager, der im Hampden Park die Nummer eins sein könnte, gegen Salzburgs Cican Stankovic, der keine Einberufung bekam, nur zu denen gehört, die auf Abruf bereit stehen. In aller Öffentlichkeit seine Meinung, wonach diese Degradierung für ihn unverständlich und unverdient sei, kund tat. Sein Berater Max Hagmayr sprach sogar von einem „Bashing“ gegen seinen Schützling. Ob er dies auch Franco Foda so sagen würde, zu dem er gute Kontakte hat? Marsch kritisierte eigentlich auch den Teamchef, indem er Stankovic am Donnerstag zum besten österreichischen Tormann ernannte. Foda nahm die Kritik gelassen hin: „Wir leben in einer Demokratie. Da darf jeder seine Meinung sagen, selbstverständlich auch Jesse Marsch!“

Es ist durchaus legitim, wenn ein Klubtrainer sich in der Öffentlichkeit vor seine Spieler stellt. Salzburg-Insider behaupten allerdings, dass Stankovic auch „Bullen-intern“ nicht mehr ganz unumstritten war. Das wäre auch nicht ganz überraschend, nicht von der Hand zu weisen.  Wer sich an die wichtigen Spiele von Österreichs Meister in den letzten 15 Monate zurückerinnert, vor allem an die internationalen, wird auch auf entscheidende Stankovic-Patzer stoßen. Die sich wie ein roter Faden durch Champions und Europa League ziehen. Angefangen vom 0:2 gegen Liverpool im Dezember 2019 bis zum 1:2 gegen Villarreal im Februar 2021.

 

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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