Fußball

Was passiert noch bis zum Ende der Transferzeit?

Donnerstag präsentierte Ried mit dem 23 jährigen deutschen Stürmer  Robin Ungerath vom 70 Kilometer entfernten bayrischen Regionalligaklub Wacker Burghausen seinen zweiten Winterkauf (Bild oben). Wahrscheinlich reagierten Sportchef Thomas Reifeltshammer  und Sportvorstand Wolfgang Fiala auf den Ausfall von Seifedin Chabbi bis Ende März  War das der Auftakt für ein ereignisreiches Finish der Wintertransferzeit, die in elf Tagen am 31. Jänner um 18 Uhr endet? Es wäre eine Überraschung, sollte es dazu kommen. Bisher gab es 20 Neuzugänge. Die meisten bei Hartberg (vier), gefolgt von Austria Klagenfurt und Admira (je drei). Auf Neuzugänge verzichteten bisher Red Bull Salzburg, Wolfsberg und die Wiener Austria.

Am meisten vorgenommen hat sich das Schlusslicht Altach. Noch vier Neue soll der neue Schweizer Trainer Ludovic Magnin bekommen. Fix ist vorerst aber nur  der Abgang des 32 jährigen Innenverteidigers Berkey Dabanli zum türkischen Zweitligisten Kocaelispor. Als Nachfolger ist der acht Jahre jüngere Franzose Michael Namizayamo ein Thema, der beim Schweizer Erstligisten nicht mehr als ein sogenannter Ergänzungsspieler war. Pläne haben auch noch Sturm Graz und der LASK. Sturm wird noch den Nachfolger für den Rekordverkauf Kelvin Yeboah präsentieren, der LASK einen Torjäger. Obwohl er ihn mit Marko Raguz hätte, wenn er topfit ist. Die Linzer sind der Bundesligaklub mit den meisten Innenverteidigern im Kader. Derzeit sind es noch acht: Jan Boller, Petar Filipovic, Yannis Letard, Felix Luckeneder, Dario Maresic, Philipp Wiesinger sowie die Winterkäufe Oumar Sako und Filip Twardzik. Admira löste den Vertrag mit Stephan Auer. Der Ex-Rapidler kam bei Trainer Andi Herzog praktisch nicht mehr zum Zug.

Viel tut sich bei Meister Red Bull Salzburg in Form von Spekulationen. Fast täglich ein Gerücht, welcher Spieler begehrt ist. Quer durch Europa. Dagegen steht die glaubhafte Prognose von Sportchef Christoph Freund, dass sich an dem Kader bis zum Sommer nichts ändern wird. Also kann man davon ausgehen, dass trotz Interessenten aus England (Leeds, Newcastle), Spanien (Atletico Madrid) und Deutschland (Borussia Dortmund, RB Leipzig) Brenden Aaronson, Noah Okafor, Mo Camara und Karim Adeyemi im Frühjahr den Salzburg-Dress tragen werfen. Das Quartett hat laut Transfermarkt zusammen derzeit einen Marktwert von 82 Millionen Euro. Spitzenreiter ist Adeyemi (35) vor Camara (23), Aaronson und Okafor (je zwölf). Man kann wetten, dass jeder von ihnen mehr Millionen bringen wird, wenn er wechseln sollte. Ganz einfach, weil ihre Verträge bis 2024 oder 2025 laufen, Salzburg damit nicht unter Druck steht.

Foto: SV Ried.

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