Fußball

Wer wird der nächste Salzburger in Leipzig?

Die Bundesliga bat im Hietzinger Parkhotel Schönbrunn zur Pressekonferenz zum Saisonstart, präsentierte dort als Neuigkeit eine Broschüre mit dem Titel „Mach Dich reform-fit!“ Untertitel: Der Countdown hat begonnen. Ab Sommer 2018 spielen in der Bundesliga zwölf Klubs und in der zweiten Liga 16.  Im Winter 2017 sah Präsident Hans Rinner als Fortschritt, dass wegen der verpflichtend vorgeschriebenen Rasenheizung es am Wochenende trotz schlechter Wetterprognosen nirgends mehr Probleme mit gefrorenem Terrain geben wird.  Mit Ausnahme von Rapids Sportchef Fredy Bickel („uns ist es egal, wer am Ende vorne ist“) sahen  seine Kollegen von Sturm Graz, Austria, Admira und Mattersburg in   Titelverteidiger Salzburg den Titelfavoriten. Ernst Baumeister kündigte sogar an, Admira werde Samstag Altach von der Tabellenspitze stürzen und nannte auch noch so nebenbei erstmals offiziell den  Grund für die überraschende Trennung von Trainer Oliver Lederer: „Die Chemie zwischen der Mannschaft und ihm hat nicht mehr gepasst. Da muss man handeln.“

Die Favoritenrolle ist für Salzburg ja nichts Neues. Auch der Abgang  von Dayot Upamecano nach Leipzig ändert nichts daran. In Leipzig schwärmen sie bereits nach dem Debüt des 18jährien Franzosen über 27 Minuten beim 0:1 in  Dortmund von dem Defensivspezialisten. Vor allem auch wegen seiner Schnelligkeit: In einem Sprint nahm er Dortmunds Torjäger Pierre Emerick Aubameyang, der den Ruf einer  „Rakete“ hat, gleich fünf Meter ab. Upamecanos gemessene Geschwindigkeit dabei: 34,4 km/h. Trainer Ralph Hasenhüttl schwärmte vom siebenten Ex-Salzburger in seinem Kader: „Ein Rohdiamant!“ Jetzt  fragt sich nur, wer der nächste Rohdiamant ist, der zur kommenden Saison von der Mozartstadt nach Sachsen wechselt. Dass es dazu kommen  wird, ist so sicher wie das Amen im Gebet.

Denn Leipzigs Sportvorstand Ralf Rangnick kündigte bereits an, zur nächsten Saison,wenn Leipzig im Europacup spielen wird, wovon man ja bereits ausgehen kann, einen Kader mit 20 gleichwertigen Spielern zu präsentieren.  Derzeit habe man nur 16. Also kommen noch vier dazu. Die Defensive  hat er bereits im Winter durch Upamecano, der Samstag daheim gegen den Hamburger SV  erstmals beginnen wird, verstärkt. Jetzt kommen Mittelfeld und Angriff dran. Und da gibt ´s bei Salzburg wieder einen, der ganz zu Rangnick Philosophie, nur dynamische  junge Spieler, die höchstens 23 Jahre alt sind,  zu holen und die zu entwickeln: Mittelfeldmotor Konrad Laimer, der am 27. Mai erst 20 wird. Er steht nicht nur  bei Leipzig am Zettel, sondern fiel auch schon anderen deutschen Spitzenklubs wie Borussia Dortmund auf. Also wird´s  im Juni wieder einen Millionenregen für Salzburg geben.

Auch über den 21jährigen Maili-Legionör Diadie Samassekou wird in Leipzig gesprochen. Aber nicht so oft wie über Laimer. Salzburg Sportchef  Christoph Freund lächelt vielsagend, sagt aber nichts, wenn er auf das Thema Laimer angesprochen wird. Und damit eigentlich auch genug.

 

 

 

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