Fußball

Wieder etwas Neues über Glasner: Nachfolger von Klopp?

Letzte Woche gab es Spekulationen über ein vorzeitiges Ende von Oliver Glasner bei Crystal Palace. Weil es erstmals Kritik von den Fans an dem Trainer gab, der die ersten zwei Trophäen der Klubgeschichte holte. Auch Sonntag beim 1:0-Heimsieg gegen Crystal Palace (Bild). Seit Mittwoch gibt es andere Gerüchte um die Zukunft des 51 jährigen Oberösterreichers, der schon im Jänner seinen Abschied von den Eagles mit Saisonende bekanntgab. Die Neuigkeiten kommen diesmal aus der Red Bull-Zentrale in Salzburg und hängen mit Jürgen Klopp zusammen. Dessen bisherige Bilanz als „Head of Global Soccer“ ist durchwachsen. Red Bull Salzburg ist der einzige Klub mit Titelchancen. RB Leipzig kämpft als Fünfter um einen Champions League-Platz,  Aufsteiger Leeds ist in der Premier League als 15. sechs Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Aufsteiger FC Paris als 17. der Ligue 1 ebenfalls. Das spricht nicht für einen sportlichen Aufschwung, den man sich offenbar durch gelegentliche Besuche und Ratschläge von Klopp erwartete. Auch der Erfolgstrainer soll über diese Situation nicht glücklich sein, an Veränderung denken Kommt es nach der Saison schon wieder zur Trennung, dann gilt laut „Salzburger Nachrichten“ Oliver Glasner als Favorit für die Klopp-Position. Wer Glasner kennt, weiß, dass ihm die tägliche Arbeit mit der Mannschaft mehr gibt als ein strategischer Job in einem Weltkonzern hinter den Kulissen. Außerdem kann man sich schwer vorstellen, dass er mit Red Bull-Boss Oliver Mintzlaff wirklich klarkommt.

Glasners wahre Sorgen betreffen das 42. Pflichtspiel mit Crystal Palace in dieser Saison. Insgesamt 19 können es werden, wenn das Finale in der Conference League geschafft wird. Donnerstag geht es im Selhurst Park um den ersten Schritt Richtung Leipzig, wo am 27. Mai das Endspiel über die Bühne gehen wird. Die Ausgangsposition gegen Bosniens Meister Zrinjski Mostar für den Aufstieg ins Achtelfinale ist nach dem 1:1 im Hinspiel günstig. Abwehrchef Maxence Lacroix, der in Mostar verletzt ausschied, ist wieder fit. Canal + ist im Süden Londons live dabei. Drei Österreicher sind bereits im Achtelfinale: Stefan Posch, Philipp Mwene und Nikolas Veratschnig mit Mainz.  Mehr können es in der Europa League schaffen: Mark Arnautovic, der am Wochenende beim 3:0 im Belgrad-Derby gegen Partizan das 2:0 erzielte, mit Roter Stern Belgrad gegen Lille nach dem 1:0-Auswärtssieg (das Spiel aus dem Marakana ist bei ServusTV zu sehen),  Ex-LASK-Tormann und Nikolas Sattlberger mit Genk gegen Dinamo Zagreb nach dem 3:1 in Kroatien. Auch Ex-GAK-Tormann Florian Wiegele hat mit Viktoria Pilsen gegen Panathinaikos durchaus Chancen, das erste Match in Athen endete 2:2.   Sky zeigte alle Spiele aus der Europa League.

Foto: Daily Mail.

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