Fußball

Winterkönig Sturm krempelt die Ärmel hoch: Bis zuletzt um alles mitspielen!

Premiere für Heiko Vogel als Trainer von Winterkönig Sturm Graz in der Bundesliga zum Frühjahrsauftakt in Mattersburg bei winterlichen Temperaturen. Ebenso für Ex-Rapidler Thomas Schrammel als linker Verteidiger. Aber alle wissen, die  Ärmel hochkrempeln zu müssen, um die ehrgeizigen Ziele, bis zum Schluss um alles, sprich Meistertitel und Cupsieg, mitzuspielen, wie es Sportchef Günter Kreissl formulierte, in die Tat umsetzen zu können. Ganz speziell beim Startgegner Mattersburg: „Um diese Jahreszeit ist es immer sehr schwer, dort zu reüssieren“ meinte Kreissl, spielt offenbar auf die „Windverhältnisse“ im Pappel-Stadion an. Zuletzt verlor Mattersburg vor sechs Jahren beim Frühjahrsauftakt. Gegen Sturm Graz. Irgendwie riecht es nach Unentschieden: In 50 Bundesligaspielen trennten man sich 20-mal remis. Das schaffte Mattersburg gegen keine andere Mannschaft. Die Burgenländer gewannen ihre letzten drei Heimspiele, der Winterkönig, der beide Saisonduelle 3:2 gewann, ist gewarnt. Fünf der zehn Tore in diesen zwei Partien fiel nach Standards. Aber Deni Alar (oben rechts), der beste Torschütze der Grazer, erzielte keinen seiner zehn Treffer, mit denen er auf Rang drei der Schützenliste steht, gegen Mattersburg. Abwarten, ob dort Vogel in die Spuren seines Vorgängers findet: Franco Foda war bisher der einzige Trainer der Grazer, der sein Debüt in der Bundesliga mit den Steirern gewann. Passierte schon 2002 mit dem 2:1 gegen Rapid im Happel-Stadion.

Es wird in erster Linie an Sturm liegen, die Hoffnung auf mehr Spannung im Titelkampf als in den letzten Saisonen zu erfüllen. Wenn für Red Bull Salzburg zweieinhalb Stunden nach Sturm der Frühjahrs-Auftakt beginnt, dann weiß der Meister, ob er mit einem Sieg über die Admira die Tabellenführung übernehmen kann oder nicht. In dem die stolze Heimserie prolongiert wird. Im Kalenderjahr 2017 daheim ungeschlagen, von 18 Spielen 13 gewonnen. Das gelang zuletzt vor fünf Jahren. Die letzte Mannschaft, die in Wals-Siezenheim Salzburg eine Heimniederlage zufügen konnte, war ausgerechnet Samstag-Gegner Admira. Das war am 27.November 2016 mit dem 1:0 durch das Goldtor des nunmehrigen Austria-Stürmers Christoph Monschein.

Neun der damaligen Verlierer, von Torhüter Alexander Walke über Andreas Ulmer, Stefan Lainer, Kapitän Valon Berisha bis zum Südkoreaner Hee-Chan Hwang stehen Trainer Marco Rose, der nach einer guten Vorbereitung auch guter Dinge ist, zur Verfügung. Heimkehrer Andre Ramalho wird sein 100. Bundesligaspiel für Salzburg bestreiten. Die Admira kommt mit ihrer besten Bilanz seit Einführung der Dreipunkte-Regel zur Saison 1995/96 zum Titelverteidiger: 31 Punkte und 35 erzielte Tore gelangen zuvor noch nie. Aber die Frage bleibt, wie der Abgang von Christoph Knasmüller, die Langzeitausfälle von Kapitän Daniel Toth und Dominik Starkl sowie die Verletzungen von Abwehrchef Markus Wostry und Maximilian Sax die Südstädter schwächen. Nur ein Beispiel: Im Zusammenspiel von Knasmüllner mit Sasa Kalajdzic sowie Starkl entstanden im Herbst jeweils fünf Tore. Das ist der Spitzenwert für ein Duo in der laufenden Saison. Trainer Ernst Baumeister verhinderte durch sein Veto den Abgang von Routinier Thomas Ebner zu Fürth, dem Vorletzten der zweiten deutschen Liga, und Admiras Ex-Trainer Damir Buric, will die Lücken durch den Nachwuchs schließen. Da bahnt sich vielleicht die jüngste Admira-Mannschaft seit langem auf. Ob die beim Meister bestehen kann? Salzburg verlor von den letzten zwölf Auftaktspielen im Frühjahr keines, gewann acht. Viermal gab es ein Unntschieden. Torverhältnis 25:9!

Foto: © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER.

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