Fußball

69 Minuten Marc Janko: Sind die genug?

Nach siebenwöchiger Pause beim FC Basel spielte Marc Janko vor der EURO  im Teamdress  72 Minuten gegen Malta und 67 gegen  Holland. Die reichten nicht, um ihn matchfit zu machen. Vor der Heimpremiere  in der  WM-Qualifikation gegen Wales am Donnerstag im Happel-Stadion sind es nach dreiwöchiger Pause nur 69 beim  Abonnementmeister der Schweiz.  Teamchef Marc Koller  wird zwar über  das Comeback des Torjägers fünf Tage vor dem Duell gegen den EURO-Semifinalisten erleichtert sein. Vielleicht,weil er im Hinterkopf hat, dass Janko vor drei Jahren bei der ersten „freundschaftlichen“ Kraftprobe mit den Walisern in Kollers Ära Österreichs Tor in der 75. Minute, das aus einem 0:2 ein etwas erträglicheres 1:2 machte, erzielte.  Aber war das 1:1  gegen das Schlusslicht Thun, Basels erster Punkteverlust in der laufenden Saison  wirklich eine Empfehlung? 26. 942 Zuschauer im St. Jakob-Park von Basel pfiffen sich schon zur Pause, als Thun klarer als mit einem Tor Differenz hätte führen können,  den Frust über Basels schwache Leistung von der Seele. Trainer Urs Fischer gab drei  Teamspielern aus Island (Bjarnason),  der Schweiz (Steffen) und der Elfenbeinküste (Doumbia) wegen der vielen englischen Wochen frei, das wirkte sich nicht positiv aus. Jankos Comeback dauerte 69 Minuten. Sein Nachfolger  Davide Calla,  ein Mittelfeldspieler, rettete Basel in letzter Minute das 1: 1 und einen Punkt.

Mit Janko von Beginn an oder als Joker? Das wird bis Donnerstag noch oft die Frage sein, die Koller erst 90 Minuten vor Anpfiff des türkischen Referees Cakir beantworten wird. Die vom Teamchef geplante Alternative für Janko hieß offenbar Martin Harnik, der auch einem Janko-losen 0:0 gegen Portugal bei der EURO im Pariser Parc de Prince in dessen Rolle an vorderster Front gespielt hatte.  Denn die Wadenverletzung von Harnik brachte Deni Alar, den Führenden in Österreichs Schützenliste, erstmals in den Teamkader. Wobei zwei, die Jankos Rolle übernehmen könnten, eine Kapfenberger Vergangenheit  haben: Sowohl Alar als auch Michael Gregoritsch, der Samstag beim 0:2 des Hamburger SV in seinen 22  Jokerminuten hinter der Spitze Lasogga zum Zug kam.

Was vor der Kraftprobe mit Wales auch nicht günstig war: Teamkapitän Julian Baumgartlinger bei Leverkusen wieder nur zwei Minuten im Einsatz, Aleksandar Dragovic gar nicht. Auch  Linksverteidiger Markus Suttner spielte  keine Minute bei Ingolstadt. Erstmals in dieser Saison. Aber  Donnerstag sollen sie Superkönner Gareth Bale stoppen.

 

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