Fußball

WM-Gegner Algerien ohne Gegentor bereits im Achtelfinale des Afrika-Cups

Nach dem zweiten Sieg beim Afrika-Cup in Marokkos Hauptstadt Rabat steht Österreichs WM-Gegner Algerien bereits ebenso wie Ägypten mit seinen Topstars Mo Salah und Omar Marmoush sowie Nigeria mit Galatasaray-Torjäger Victor Osimhen im Achtelfinale. Auf das 3:0 gegen den Sudan folgte Sonntag in 1:0 (0:0) gegen Burkina Faso, womit Algerien als Gruppensieger feststeht. Der 34 jährige Riyad Mahrez verwandelte wie gegen den Sudan einen Elfmeter, das war  nach 23 Minuten die Entscheidung. Torhüter Luca Zidane (Bild), der Sohn des französischen Legende, die erneut auf der Tribüne sass, blieb erneut ungeschlagen, hatte bei einem Stangenschuss knapp vor der Pause Glück. Achtelfinalgegner wird der Zweite aus der Senegal-Gruppe, das kann nach derzeitigem Stand Senegal, Kongo oder Benin sein.

Algeriens Teamchef Vladimir Petkovic stellte gegenüber dem Startsieg auf vier Positionen um. Er brachte mit Samiri Chergui vom FC Paris und Jaouen Hadham von Young Boys Bern, der nach 13 Minuten verletzt ausschied, zwei neue Außenverteidiger, ersetzte in der Offensive Frankfurts Jungstar Fares Chaibi durch Leverkusens Jungstar Ibrahim Maza,  gönnte dem 34 jöhrigen Stürmer Baghdad Bounedjeh eine Pause, die aber durch Hajdams Verletzung schon nach 13 Minuten vorbei war. Nach 61 Minuten durfte Mahrez raus, für ihn kam mit Verteidiger Zinedine Belaid der einzige Spieler aus der algerischen Liga. Im Finish geriet Algerien noch in Bedrängnis, etwa bei einem Fernschuss von Innenverteidiger Edmund Tapsoba. Aber das war unnötig. Denn Algerien hätte schon davor für klare Verhältnisse sorgen können.  Aber Wolfsburg-Stürmer Mohammed Amoura, Ryan Ait Nouri, der den Elfmeter herausholte, Bounedjah und  Maza vergaben Sitzer auf das zweite Tor und die vorzeitige Entscheidung

Mit dem Aufstieg hat Algerien schön mehr erreicht als bei den letzten zwei Afrika-Cups bei denen kein einziger Sieg gelang, die Gruppenphase jeweils die Endstation bedeutete.  Die Warnung von Österreichs Teamchef Ralf Rangnick vor den „Wüstenfüchsen“, gegen die es am 28. Juni in Kansas City wahrscheinlich um alles, sprich den Aufstieg unter die letzten 32 der Weltmeisterschaft gehen könnte, war offenbar berechtigt.

Foto: APA/AFP.

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